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NWZonline.de Nachrichten Kultur

AUSSTELLUNGEN: Von der Entdeckung des Menschen

22.11.2005

BAD ZWISCHENAHN In Oldenburg stellt der Mainzelmännchen-Vater Wolf Gerlach aus. Er widmet sich der Landschaftsmalerei.

von Jörg m. henneberg BAD ZWISCHENAHN - Als Maler von Landschaften und Gebäuden hat sich Werner Heinze bereits einen Ruf erworben. Seine Malerei greift gerne Motive aus der Region auf. Besonders harmonisch sind die lichten Farben, die das Oldenburgische Ambiente fast in mediterranes Licht tauchen. Heinze hat noch bis zum 15. Januar 2006 eine große Einzelausstellung in der Galerie Moderne (Am Delf 37) in Bad Zwischenahn.

Waren seine Kompositionen bislang menschenleer, so hat er nun auch den Menschen in seine Gestaltungen eingebunden. Besonders schön sind die Strandbilder. Da zeigt sich: Heinze ist ein Maler des Atmosphärischen. Der Pinselzug ist breit und expressiv angelegt. In der Großzügigkeit des Gestus liegt die Leichtigkeit seiner Arbeiten begründet: Eine schöne Ausstellung, die viel Vertrautes in neuer Sicht präsentiert (geöffnet: sonnabends und sonntags 11–17 Uhr, mittwochs 15–18 Uhr). Als Jahresgabe der Galerie ist ein Kalender mit Arbeiten von Puck Steinbrecher aus 30 Jahren Schaffenszeit erschienen (30 Euro).

Porträts aus Rasteder Privatbesitz sind im Palais Rastede (Feldbreite 21) versammelt. Die Bandbreite reicht von Miniaturen des späten 18. Jahrhunderts über reizende Porträts der Biedermeierzeit und des Historismus bis zu Jugendstil und Plastiken. Aufgenommen wurden Porträts von bekannten Rastedern sowie Bildnisse anderer Personen, die sich in Rasteder Privatbesitz befinden.

Neben Arbeiten von Horst Janssen findet man auch ein Porträt des im Konzentrationslager ermordeten Pädagogen Janus Korczak, das die Schauspielerin Elke Sommer in den 70er-Jahren geschaffen hat (bis 29. Januar 2006, geöffnet: dienstags bist freitags 9–16 Uhr sonntags 14–17 Uhr).

Nahezu jeder kennt die Mainzelmännchen. Dass deren Vater Wolf Gerlach in Bad Zwischenahn wohnt, ist dagegen weniger bekannt. Die Galerie in der Commerzial-Treuhand, Wilhelmshavener Heerstraße 79, vereint nun Arbeiten aus 50 Jahren Schaffenszeit. Gerlach, der Ende der 40er-Jahre ans Staatstheater kam, hat als Bühnenbildner und Schüler von Ernst Rufer spätexpressionistische Bühnenbilder geschaffen. Zwischen Weihnachten und Neujahr 1962 entwarf er für das ZDF die Mainzelmännchen, die ihn bekannt gemacht haben. Als freier Künstler steht Gerlach in der Tradition der Klassischen Moderne. Seine Arbeiten überzeugen durch eine ausgewogene Komposition und sehr viel Gespür für ein harmonisches Kolorit. Als Landschaftsmaler ist er der Malerei der 20er-Jahre eng verbunden. Daneben sind auch fast konkrete Umsetzungen venezianischer Palastfassaden entstanden (zu sehen bis zum 10. Dezember,

geöffnet: montags bis freitags 9–17 Uhr).

Die AG Kunst in der Oldenburgischen Landschaft stellt im Sozialgericht Oldenburg, im Elisabeth-Anna-Palais, Schlosswall 16, neue Arbeiten von Gabriele C. Metasch vor. Die Künstlerin lebt in Oldenburg und hat eine besondere Affinität zum Porträt. Mit expressivem Gestus hält sie das charakteristische einer Physiognomie fest und überträgt es in die Allgemeingültigkeit. Ihre farbintensiven Bilder berühren unmittelbar (bis 13. Januar 2006, montags bis donnerstags 9–16 Uhr, freitags 9–13 Uhr).

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