Garrel - Zurück zu seinen Wurzeln hat am Freitagabend Bernd Budden im Café „Zum Elch“ in Garrel gefunden. Der Musiker und Kabarettist nahm auf Einladung des Kunst- und Kulturkreises Garrel (KKK) die – leider nur wenigen – Besucher mit auf ein „akustisches Tête-à-tête“ und ließ sie teilhaben am „subtilem Fließstrom“ seiner Gedanken, die „den Weg in die Freiheit suchen“.
Im Gespräch mit der NWZ berichtete Bernd Budden, dass er schon als Student in verschiedene Rolle geschlüpft sei und auch das musikalische Kabarett mit Kommilitonen und Dezenten für sich entdeckt hatte. Bekannt geworden ist Budden aber vor allem durch Improvisation, etwa für die Puppen-Impro-Show von Martin Reinl oder verschiedene Improvisationstheater. Als Pianist und Erzähler war Bend Budden auch regelmäßig in der WDR-Sendung „Zimmer frei“ vertreten. In Garrel präsentierte Bernd Budden nun – abseits seiner Impro-Künste – sein Musik-Kabarett-Programm „Buddenzauber – Gesänge aus der Hütte des Lebens“, in dem sich zwischen der Selbstbetrachtung des Künstlers und seinem künstlerischen Blick auf die Welt zwischendrin Abgründe auftun. So besang Bernd Budden die Midlife-Crisis beim Mann im Karriereknick, das kleine Glück im Schrebergarten oder die Schönheits-Operationen osteuropäischer Zwölfjähriger: „Extrem hohe ,Renntabilität’ bei maximaler Mortalität“. Das „Sägen und Schrauben“ an der Hütte seines Lebens – stets begleitet von „Gertrud“, seinem Klarier – hat sich für Bernd Budden gelohnt, wurde sein Auftritt in Garrel doch von den anwesenden Zuschauern mit reichlich Applaus bedacht.
Als nächste Aktion bietet der KKK am 11. September eine Fahrt nach Osnabrück mit Führung durch die Altstadt. Anmeldungen bis 2. September bei Ulla Tangemann-Rolfes unter
