Großenkneten - Premiere im Großenkneter Karkenhus: Zum überkonfessionellen Frauenfrühstück luden erstmals die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Großenkneten, Ahlhorn und Huntlosen ein. „Auf Gut Altona bei Wildeshausen legt das Frauenfrühstück eine zweijährige Pause ein. Da sind wir gern in die Bresche gesprungen“, so Andrea Jaedicke vom Organisationsteam.

Der Zuspruch war enorm: Sämtliche 75 Plätze im Karkenhus waren am Sonnabendmorgen besetzt. Es gab eine lange Warteliste, erklärte Jaedicke. Das Team mit Irmgard Krupp, Anne Voss, Etta Strauch, Johanna Griguschies, Irmtraud Hutfilter, Annette Möller-Lamping, Erika Schmidtchen. Heidi Behrends, Heidi Potthoff und Hanneliese Thole sorgten dafür, dass sich die Gäste rundum wohl fühlten. Am Büchertisch boten Esther Barth und Ulrich Seitzinger eine große Auswahl an Lektüre.

Referentin Rita Kusch entführte die Frauen in die Welt des Aberglaubens und „Spökenkroms“. Kusch, seit 2009 Beauftragte für Seniorenarbeit in der Oldenburgischen Landeskirche, spricht über „Schwarze Katzen“, „Freitag, den 13.“ oder dem Besprechen von Warzen. „Es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir uns nicht erklären können“, meint die gebürtige Huderin, die derzeit zwei- bis dreimal pro Woche unterwegs ist. Viele althergebrachte Regeln und Sprüche aus dem Bereich des Aberglaubens seien noch bei vielen Menschen bekannt, weiß die langjährige Diakonin. Sie selbst glaube übrigens daran, dass „schwarze Katzen Glück bringen“, verriet sie einmal im NWZ -Interview. „Ich hatte nämlich 19 Jahre eine schwarze Katze, die hieß auch noch Luzie – von Luzifer.“ Zum Abschluss hatten die Gäste eine schwere Nuss zu knacken – die lag auf jeder Tasse und beinhaltete einen Bibelvers.