Über Finanzspritzen von der Volksbank konnten sich jetzt Vertreter von drei Friedrichsfehner Einrichtungen freuen: Birgit Brunßen, Leiterin des Kindergartens „Sonnenhügel“, Elisabeth von Minden, Leiterin des Friedrichsfehner Kindergartens, und Hartwig Fortkamp, Leiter der örtlichen Grundschule, erhielten jeweils 500 Euro. Kerstin Menke, Hauptgeschäftsstellenleiterin der Friedrichsfehner Filiale der Volksbank Oldenburg, überreichte im Beisein von Volksbank-Vorstand Matthias Osterhues die entsprechenden Schecks.
Das Geld, das an die drei Einrichtungen vergeben wurde, stammt aus Spenden, die die Volksbank anlässlich der Wiedereinweihung ihrer Friedrichsfehner Filiale von Gästen und den am Projekt beteiligten Unternehmern erhalten hatte. Der Betrag wurde von Seiten der Volksbank noch aufgestockt, so dass beide Kindergärten und die Grundschule jeweils 500 Euro erhielten. Der Friedrichsfehner Kindergarten möchte seine 500 Euro dafür verwenden, die Sprachförderung zu intensivieren. In der Grundschule sollen damit die Arbeitsgruppen „Skulpturen im Garten“ und „Umwelt- und Naturschutz“ unterstützt werden,. Konkrete Pläne über den Einsatz des Geldes gibt es im Kindergarten „Sonnenhügel“ noch nicht.
Fleißig genutzt wird das neue Fernseh- und Lupenlesegerät im Senioren- und Pflegezentrum Edewecht (SPE) „Adewacht“. Seit kurzem verfügt die Einrichtung über diese Gerätschaften im Gesamtwert von 2000 Euro, die das Edewechter Fachgeschäft Hokema & Teuber spendete. Die neue Technik ermöglicht auch sehbehinderten Menschen, wieder Bücher und Zeitungen lesen zu können.
Die große Lupe und die Vorrichtungen für das Lesen über dem Bildschirm sorgen für eine 20 bis 30-fache Vergrößerung der Buch- bzw. Zeitungsschriften. Hartmut Hokema baute persönlich die Gerätschaften in der Bibliothek des SPE auf und informierte auch über die Handhabung.
Die Seniorin Helene Harms gehörte zu den ersten, die Bilder aus einer Zeitschrift unter der Lupe betrachtete. Die 99-Jährige, die im nächsten Monat ihren 100. Geburtstag feiert, war von der Möglichkeit, auch Kleinigkeiten auf den Fotos sehen zu können, sehr angetan. Ein entsprechendes Licht an der Lupe hilft beim besseren Sehen und Erkennen.
Die Lesehilfen, so Thorsten Meilahn, Betreiber des SPE, würden in der Bibliothek ihren festen Platz finden, da dieser Bereich für jeden Bewohner des Hauses zugänglich sei. Wenn die Geräte gut angenommen würden, sei es vorstellbar, auch in den einzelnen Wohnbereichen entsprechende Lupen zu installieren.
