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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Musik: Von Tieren, Klängen und Hausmeister Krause

04.10.2016

Oldenburg „Was bist Du für ein Vogel, wenn Du nicht fliegen kannst?“, fragte der kleine Vogel die Ente. „Und was bist Du für ein Vogel, wenn Du nicht schwimmen kannst?“, erwiderte die Ente. Peter mag nicht nur Tiere, er versteht auch ihre Sprache, und gemeinsam mit ihnen, seinen Freunden, erlebt er ein spannendes Abenteuer.

Dieses Abenteuer miterleben konnten die Besucher des erstes Kinderkonzertes im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters.

Mit Sergej Prokofjews musikalischem Märchen „Peter und der Wolf“ startete die Klang-Helden-Reihe der neuen Spielzeit. 1936 hat der Komponist das Werk geschrieben, angeregt durch die künstlerische Leiterin des Moskauer Kindertheaters. Das Ziel: die Klänge und Instrumente des Sinfonieorchesters bekannt zu machen.

Und das macht Prokofjew, indem er alle Tiere und Menschen der Handlung durch Instrumente darstellt. Ein Erzähler liest außerdem die Geschichte dazu. Marne Ahrens macht das auf ruhige und fesselnde Weise.

Wenn man erst einmal heraus hat, welches Instrument zu wem gehört, lässt sich das Geschehen bereits aus der Musik heraushören: die beschwingten Geigenklänge für Peter, der satte Fagottton für den behäbigeren Opa, die Oboe für die Ente, die Querflöte für den kleinen Vogel.

So einfach ist es aber doch nicht. Die Noten des Staatsorchesters waren zuvor gehörig durcheinandergeraten. Hausmeister Krause – einige der kleinen Besucher meinten Dirigent Thomas Honickel hinter dessen Kittel und Hornbrille erkannt zu haben – hatte sie vollkommen falsch auf die Pulte des Staatsorchesters gelegt. Statt Querflöte spielte nun das Fagott das Vogelthema, die Geigen, die eigentlich für Peter vorgesehen waren, ließen das Wolfthema in hellen Klangfarben strahlen.

Mit der Hilfe einiger kleinerer Besucher sorgte Honickel für Ordnung in dem Durcheinander. Das Abenteuer um Peter und den Wolf konnte beginnen. Mit viel Vitalität und Humor brachten Honickel und die Orchestermusiker Musik und Geschichte über die Bühne. Auch spannend war es, doch Angst vorm Wolf musste am Ende wohl niemand haben – weder Peter noch die Theaterbesucher.

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