Hude - Sie wollen sich für Menschen in der Gesellschaft einsetzen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Sie wollen Gutes tun und sich im Gemeinwesen vor Ort engagieren. Und sie wollen Freundschaften pflegen auf der ganzen Welt und sehen dies als einen großen Beitrag zur Friedensarbeit und zur Völkerverständigung an. Weltweit rund 1,2 Millionen Mitglieder engagieren sich in der Serviceorganisation Rotary.

Seit Sonntag gesellt sich zu den mehr als 1000 Rotary-Clubs in Deutschland ein weiterer hinzu: Der Rotary-Club Hude-Oldenburg nahm im Verlauf einer feierlichen Zeremonie im „Nordenholzer Hof“ offiziell seinen Dienst auf. 23 Gründungsmitglieder, Männer und Frauen im Alter zwischen 29 und 67 Jahren, haben sich den rotarischen Zielen verschrieben. Sie kommen überwiegend aus dem Landkreis Oldenburg und aus Bremen. Erste Präsidentin ist die Huderin Marlies Drygala. „Welche Ziele wir gemeinsam angehen, werden wir im Team erarbeiten“, sagte sie. „Es kommt auf die Mannschaft an.“ Und diese sei schon gut aufgestellt.

Sibylle Thalmann-Haffter, Governor im Rotary-District 1850, freute sich über den Zuwachs im weltweiten Netzwerk. Gerade den wichtigen Beitrag für ein friedlicheres Zusammenleben könne man in dieser Zeit nicht hoch genug wertschätzen, sagte sie.

Ein besonderer Dank ging an Dr. Franz-Josef Aka vom Rotary-Club Oldenburg und Friedrich Neddermeier vom Club Oldenburg-Ammerland, die die neuen Rotarier an die Hand nahmen als Gründungsbeauftragte. Ihnen wurde die Ehrenmitgliedschaft im Rotary-Club Hude-Oldenburg übertragen.

Gerburg Schaller, Mitglied im neuen Huder Rotary-Club, moderierte die Feierstunde, zu der auch zahlreiche Vertretungen von Rotary-Clubs aus der Region und darüber hinaus sowie weitere Gäste gekommen waren.

Für einen stimmungsvollen Rahmen sorgte die Cello-Gruppe von Musiklehrerin Barbara Hoffmann aus Kirchkimmen.

Die Huder Rotarier treffen sich jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat um 19 Uhr in der Klosterschänke.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude