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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Vorzügliche Voraussetzungen für Kunst

20.09.2014

Oldenburg Moderner, freundlicher, heller: Die neu gestaltete NWZ -Galerie im Foyer des Oldenburger Medienhauses ist im nun ablaufenden Ausstellungsjahr bei Künstlern und Publikum gleichermaßen gut angekommen. Kunst, die von der Decke herabhängt und am Fuß der innovativen Konstruktion mit Gewichten ausbalanciert wird, sieht man schließlich nicht alle Tage in Ausstellungshäusern oder Galerien. Trotz der neuen Optik hat sich nichts an der Auswahl der Künstler verändert: Sie sind jetzt wieder aufgerufen, sich zu bewerben und dem Urteil einer Fachjury zu stellen.

Bilder und Skulpturen

Auffälligste Neuerung der öffentlich zugänglichen NWZ -Galerie ist die Art der Präsentation: Die Bilder werden an 18 Ausstellungsflächen befestigt: neun weiße Kunststoffplatten, die an Schnüren von der Decke hängen, perfekt ausgeleuchtet, selbst in den Wintermonaten. Um die Kunstwerke optimal präsentieren zu können, sollten sie eine Größe von rund 70 Zentimetern Breite und rund 90 Zentimetern Höhe nicht überschreiten.

Die gläsernen Vitrinen und damit die Möglichkeit, kleinere Skulpturen oder Objekte zu präsentieren, sind mit dem Umbau der NWZ -Geschäftsstelle zwar weggefallen.

Dennoch wird auf die Ausstellung von bildhauerischen Arbeiten nicht verzichtet. Die hängende Vorrichtung ist so flexibel, dass sie auch abmontiert werden kann, um Platz zu schaffen für größere Skulpturen.

Wie immer können sich Künstler aus der Region oder mit einer biografischen Verbindung zu ihr bewerben: mit Malerei, Grafik, Zeichnung, Comic oder Fotografie sowie größeren Bildhauerarbeiten. Für Letztere reichen Abbildungen als Vorlage, für alle anderen Techniken sind bis zu vier Originale erforderlich.

Jürgen Steinfeld vom Kulturspeicher Oldenburg wird die Arbeiten im NWZ -Foyer an der Peterstraße in Empfang nehmen und sammeln, so dass Anfang November eine Jury, der ausschließlich Kunstexperten angehören, die Auswahl für die im Dezember startende neue Ausstellungsrunde vornehmen kann. In der Regel übersteigt die Zahl der eingereichten Arbeiten die Anzahl der vorhandenen Ausstellungsflächen um ein Vielfaches. Im Durchschnitt gibt es 50 Bewerbungen.

Ernsthafte Karriere

Mit der Galerie, die aus der Kunstszene des Oldenburger Landes nicht mehr wegzudenken ist, soll Künstlern die Möglichkeit eröffnet werden, ihre Arbeiten einem breiteren Publikum zu präsentieren. Die NWZ  will mit der Galerie im Foyer des Medienhauses einen Beitrag zur Förderung des Künstler-Nachwuchses in der Region leisten.

Für einige von ihnen war eine Schau im Foyer nicht nur im Hinblick auf Verkaufszahlen und Publikumsresonanz ein Erfolg, sondern auch der Einstieg in eine ernsthafte künstlerische Karriere. Jede Schau wird im Kulturteil der NWZ  rezensiert. Zudem wird in einschlägigen Periodika und im Rundfunk auf die Präsentationen hingewiesen.

Die schriftliche Bewerbung (plus bis zu vier Originale) sollte einen kurzen Lebenslauf und Angaben über den künstlerischen Werdegang enthalten. Die Abgabetermine sind: am Mittwoch, 1. Oktober, 17–19 Uhr, am Donnerstag, 2. Oktober, 17–19 Uhr, und am Sonnabend, 4. Oktober, 11–13 Uhr.

Regina Jerichow
Stellv. Redaktionsleitung
Kulturredaktion
Tel:
0441 9988 2061

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