WADDENS - Finanzielle Probleme und eine in Gefahr zu geraten scheinende Erbschaft sorgen für turbulente Szenen in der Wohnküche der Familie Hansen. „Stiekeldraht um’t Himmelbedd“ ist der Titel der Neuinszenierung der Speelschar Waddens. Zur Premiere wird sich der Vorhang am Freitag, 11. Februar, um 19.30 Uhr in der Waddenser Gaststätte De Butjenter öffnen. Dort sind weitere fünf Aufführungen geplant.

In dem plattdeutschen Dreiakter von Helmut Schmidt quält sich die recht vermögende Witwe Alma Hansen (dargestellt von Heike Antons) seit Wochen mit Schmerzen in den Knochen. Ihr Arzt rät ihr zu einer Kur; Alma`s Söhne Heinrich (Otto Neckritz) und Fridolin (Olaf Keiser) sind sich nicht ganz einig über diesen Vorschlag, doch ihre beiden Schwiegertöchter Katrin (Elke Böker) und Gesine (Simone Riesebieter) reden Alma die Kur immer wieder aus.

Eine Kur sei zu anstrengend für Alma – in Wirklichkeit befürchten die Frauen aber, Alma könnte dort wieder richtig gesund werden. Und da beide Ehepaare in finanziellen Schwierigkeiten stecken, und Alma neuerdings auch noch über Herzbeschwerden klagt, käme das Erbe von ihrer Schwiegermutter ganz passend.

Ein Dorn im Auge ist den Kindern allerdings die neue Haushaltshilfe Tatjana (Rita Linneweber). Das junge Mädchen, eine so genannte Deutsch-Russin, rät Alma letzten Endes doch, zur Kur zu fahren. Und Alma fährt!

Vier Wochen später kommt sie wie neugeboren zurück. Keine Knochenschmerzen mehr, fast um 20 Jahre verjüngt; und Alma sich zum Übel der Kinder auch noch einen Kurschatten (Andreas Dierks) angelacht, der auch sofort vor der Tür steht, mit dem sie angeblich schon über eine Hochzeit gesprochen hat.

Nun müssen die Kinder andere Geschütze auffahren, damit dieses nicht geschieht und das Testament nicht geändert wird. Mit fiesen Anschlägen trachten sie Alma nach dem Leben. Da werden Bomben ins Klo eingebaut und starke Herzmittel in den Tee gemischt. Aber mit der Hilfe von Tatjana durchschaut Alma das üble Spiel ihrer Kinder und schlägt zurück.

Die Regie bei dieser Komödie führt wieder Hans-Georg Schröder. Für die Maske sind Ina Bruns und Marian Hansing zuständig. Als Toputerin fungiert Waltraut Dierks.

Wie die Premiere am 11. Februar sind auch die Aufführung am 18. und 25. Februar (jeweils ab 19.30 Uhr) mit einem Büfett ab 18 Uhr verbunden. Den Sonntags-Vorstellungen am 13., 20. und 27. Februar jeweils ab 15 Uhr geht eine Kaffeetafel (ab 14 Uhr) vor. Die Anmeldungen müsse in der Gaststätte De Butjenter (Telefon 04733/1634) erfolgen.