WADDEWARDEN - Die Speelkoppel Waddewarden hat wieder Saison. Am Freitagabend lud sie mit der Komödie in vier Akten „Wenn dat üm de Wursst geiht“ zur Premiere in den Waddewarder Hof in Waddewarden ein.

„15 Aufführungstermine sind geplant“, bestätigte Vörsitter und gleichzeitig Regisseur Axel Foken.

Er spielt in dem von Fred Redmann verfassten Lustspiel den Gesellen beim Dorfschlachter Peter Mett (Roland Alken) und versucht, mit einem Bolzenschneider den kürzlich eröffneten Supermarkt im Dorf kalt zu stellen und damit der Marktleiterin Stömer (Insa Schünemann) die Kunden wegzufangen.

Als eine Wette zwischen Mett und Stömer ins Spiel kommt und die Stripperin Ludmilla Lendenfein (Bärbel Focken) für große Betriebsamkeit vor und im Laden des Dorfschlachters sorgt, steht das Dorf Kopf. All diese Ereignisse rufen den Dorfpolizisten Pütscherbeck (Erhard Gogler) auf den Plan. Schließlich spielen da noch die wohlhabende Witwe Hansen (Gisela Harms) und ihre Tochter Cicilie (Gaby Hehenberger) eine wichtige Rolle: Töchterchen möchte bei der Professionellen das Strippen erlernen.

Um all diese Verwirrungen und Irrungen aufzulösen, bedarf es nur eines kurzweiligen Abends. Den hatte das Publikum während der Premiere ohne Frage, denn fast sah es so aus, dass es durch Zurufe, Beifall und nicht gerade leise geäußerte Kommentare ein wenig den Lauf der Dinge auf der Bühne beeinflusste.

Die Protagonisten wurden durch die tolle Resonanz aus dem Publikum weiter angespornt und überzeugten mit Kreativität und individueller Darstellungskunst – auch wenn manchmal der Text direkt aus dem „Kasten“ der Topusterschen kam.

Die weiteren Aufführungstermine, die nicht ausverkauft sind: Freitag, 22. Januar, Sonnabend, 23. Januar, Freitag, 29. Januar, Sonnabend, 30. Januar und Sonntag, 31. Januar. Alle Aufführungen beginnen um 20 Uhr. Bei großer Nachfrage werden weitere Termine angesetzt.