WAHNBEK - Mit dem Gute-Morgen-Lied, dem Lied vom Hottepferd und vom Spatz wurden die Dreijährigen von den Erzieherinnen Gaby Schulz und Stefanie Thormählen begrüßt. „Das machen wir jeden Tag mit den Kindern“, erklärte Schulz.
Am Montagmorgen wurde der Gruppenraum der Kindergartengruppe „Die Pinguine“ im Gemeindehaus Wahnbek offiziell eingeweiht. „Aus Platzmangel, gerade für die Vormittagsgruppe, musste sie in das Gemeindehaus verlegt werden“, erklärt Thormählen. „Die Gruppe gehört zum Kindergarten Diakonisches Werk dazu.“ So einen Fall habe es schon einmal gegeben, sagte Pastor Gundolf Krauel. „Damals war das die Friesengruppe. Die Pinguingruppe wird voraussichtlich bis zum Sommer 2012 bestehen.“ Kindergarten-Leiterin Monika Schütte-Tamminga fügte hinzu: „Das Diakonische Werk, die Gemeinde und der Kindergarten haben versucht, mehr Plätze zu schaffen. Bis zum Sommer werden wir hier zwölf Kinder aufnehmen. Trotzdem gibt es noch eine Warteliste. 121 Vormittagsplätze stellen wir derzeit zur Verfügung.“ Zwei Quadratmeter habe jedes Kind Platz im Gruppenraum der Pinguine. Darüber hinaus werden die Räumlichkeiten des Kindergartens genutzt. „Wenn sie älter sind ziehen sie ins große Haus. Das Kultusministerium hat diese Gruppe bis zum Sommer 2012 genehmigt“, so Schütte-Tamminga.
Laut der Kindergartenleiterin seien Schulz und Thormählen ideal für die Gruppenbetreuung. Denn Schulz komme aus dem Stammpersonal des Kindergartens und habe darüber hinaus in der Krippenpädagogik eine Fortbildung gemacht. Thormählen wurde neu eingestellt und war zuvor in einer Kinderkrippe in Hude tätig.
Bei der Einweihung dabei waren auch die Elternvertreterinnen Martina Brunken und Hilka Herden sowie vom Vorstand des Diakonischen Werks Caroline Feldmann (1. Vorsitzende) und Nicole Goerke. Feldmann: „Im Namen des Diakonischen Werks möchte ich mich bedanken. Wir freuen uns, dass wir einigen Familien Vormittagsplätze anbieten können und einiger Druck von berufstätigen Eltern genommen wurde.“ Pastor Krauel wünschte den Kindern eine schöne Zeit in ihrem Gruppenraum: „Ich wünsche euch Gottes Segen und dass ihr euch wohlfühlt.“ Und das taten die Kinder auch. Denn während der Einweihungs-Zeremonie spielten sie vergnügt, aber ganz leise, mit Trekkern und Lastern aus Holz und knuddelten mit Plüschpferd und -hase.
