WAHNBEK - Der Chor wurde 1993 gegründet. 42 Sängerinnen und Sänger sind derzeit aktiv.

Von Katrin Bendel

WAHNBEK - Klassik und Pop, geistlich und weltlich, und das in Deutsch, Englisch, Italienisch und Latein: Das Repertoire der Wahnbeker Turmsänger ist groß. Seit November 2005 gibt Helge Rowold als Chorleiter den Ton für 42 Sängerinnen und Sänger an. Der 41-Jährige übernahm das Chorleiter-Amt von Irmela Weber. Zu dirigieren gibt es Chorsätze und Kanons vom Barockzeitalter bis zur irischen Folklore. Lieder von Hannes Wader gehören ebenso dazu wie Werke von Mozart und Schubert, Volksliedvertonungen und Chorsätze von Haydn. Demnächst soll mehr Gospel und Jazz hinzukommen.

Die Sänger können ihre Wünsche jederzeit mit einbringen. So hat Helge Rowold beispielsweise einen eigenen Chorsatz zu Phil Collins’ „Groovy kind of love“ geschrieben. Aus einer „Habanera“, einem Tanz aus Kuba, machte er das „Wahnbeker Ständchen“, ein Loblied auf Wahnbek, das gleichzeitig die Hymne des Chores ist. Marianne Ransleben und Gertrud Lücken verfassten dazu den plattdeutschen Text. Darauf und auf die gesamte Arbeit des Chores ist der Vorstand um Vorsitzende Gerta Pfeifer mächtig stolz.

Die Turmsänger haben sich 1993 aus dem Ortsverein Wahnbek-Ipwege-Ipwegermoor heraus gegründet. Junge und alte, besonders begabte und weniger begabte Sängerinnen und Sänger taten sich damals zusammen, um gemeinsam zu singen und Spaß zu haben. Darauf wird nach wie vor Wert gelegt. „Natürlich sollen die Sänger sich auch weiterentwickeln, aber wir sind kein Leistungschor“, betont Helge Rowold. Auftritte hat der Chor alle drei Jahre beim Dorffest in Wahnbek sowie bei Konfirmationen und Adventsgottesdiensten. Auch beim Gemeindesängerfest in Rastede war er dabei. Gastspiele außerhalb der Gemeinde sind in Planung. Die Sänger sind im Alter von Mitte 20 bis Ende 70. Neue Mitglieder sind bei den Proben donnerstags von 20 bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus an der Butjadinger Straße Wahnbek willkommen.