WANGEROOGE - Gegen 22 Uhr begann am Montag das Abschlusskonzert der Gruppe „Triangel“ auf Wangerooge – damit ist der Weltrekordversuch „Alle sieben Inseln an einem Tag“ des Trios geglückt. Allerdings mussten die Strategen der Inseln einige Probleme lösen: Es war vorgesehen, dass die „Wappen von Norderney“ ab Baltrum die Inseln über die Nordseeseite ansteuert. Das war nicht möglich, weil das Wasser extrem hoch auflief.
So musste die gesamte Route durch das Wattenmeer laufen. Der Stopp bei Ebbe war für Baltrum vorgesehen, da das Konzert auf Juist aber etwas zu lange dauerte, musste der Plan geändert werden: Stopp war nun bereits auf Norderney. Die Anfangszeiten der Konzerte mussten kurzfristig umgelegt werden.
Auf jeder Insel gab es ein einmaliges Konzert. Punkt 0.01 Uhr startete die Konzertreise auf Borkum. Frühmorgens um 7.30 Uhr ging es dann auf Juist mit einem Morgenkonzert mit Kaffee, Tee und Kakao weiter.
Der eigens für den Weltrekordversuch komponierte Lied der „Sieben Ostfriesischen Inseln“ war ein absoluter Kracher. Auf Norderney ging das Konzert dann gegen 9.15 los. Danach war erstmal Pause. „Triangel“ konnte gegen 16 Uhr auf Baltrum wieder loslegen. Auch die Konzerte auf Langeoog und Spiekeroog waren ein voller Erfolg. Als dann gegen 21.45 Uhr die „Wappen von Norderney“ im Wangerooger Hafen einlief, wurden alle mit großen Applaus empfangen.
Das letzte Konzert auf Wangerooge wurde zum Höhepunkt der gesamten Tour: Als Rahmenprogramm waren dort die „SchippRatz“, „De Wangeroogers“ und die Wangerooger Volkstanzgruppe aufgetreten. Der Yachtclub hatte die Kurverwaltung bei der Veranstaltung unterstützt, ebenso das Ashampoo-Westturmcafé und Schifffahrt und Inselbahn Wangerooge, die einen kostenlosen Sonderzug zum Hafen eingesetzt hatte.
Albertus Akkermann von „Triangel“ ist nach dem geglückten Weltrekordversuch dennoch etwas traurig: Es ist sehr schade, dass man einen geglückten Weltrekordversuch nur einmal machen kann“, meinte er.
Die sieben Ostfriesischen Inseln wollen mit dieser Aktion zur Sommersonnenwende ihre Verbundenheit untereinander darstellen. Allerdings soll dies nicht die letzte Aktion am 21. Juni gewesen sein – Ideen für 2011 sind bereits geschmiedet.
