Wangerooge - Kurverwaltung, Einzelhandel und Gastronomen auf Wangerooge gehen den nächsten Schritt zu Plastikfreiheit: 2020 wird es bei den Festen auf der Insel keine Einwegbecher mehr geben. Dazu schafft die Kurverwaltung nun Pfandbecher mit Wangerooge-Branding an – und verleiht diese auch an die Fest-Organisatoren.

Bedeutet: Gastronomen und Aussteller können bei Veranstaltungen auf der Insel die neuen Becher gegen eine Pfandgebühr bei der Kurverwaltung leihen. Eine Gläserspülmaschine kann kostenfrei dazugeliehen werden. Die Pfandbecher nimmt die Kurverwaltung dann gereinigt wieder zurück und erstattet die Pfandgebühr. So entstehen für keinen Beteiligten Mehrausgaben, erläutert Rieka Beewen von der Kurverwaltung.

In diesem Jahr hatte die Kurverwaltung Mehrweg-Kaffeebecher und Cocktailgläser statt Einweg ausgegeben, den Stoffbüdel statt Plastiktüte gibt es schon ein paar Jahre. Auch immer mehr Gastronomen setzen auf umweltfreundliche Alternativen im Außer-Haus-Verkauf: Bioplastik und Recyclingprodukte ersetzen Styroporboxen und mehrere Restaurants und Bars nutzen bereits Pfandbecher. Bei mehreren Festen in diesem Jahr sei von den Gästen die Verwendung von Einwegbechern angesprochen worden – nun sollen die Einwegbecher verschwinden.