Wardenburg - Viel geleistet hat die weltweit agierende Kinderhilfsorganisation „terre des hommes“ seit ihrer Gründung im Jahr 1960. Erst sieben Jahre später wurde die deutsche Sektion gegründet. Was in diesen 50 Jahren an Projekten und Hilfsaktionen aus angeschoben und realisiert wurde, zeigt seit Sonntag eine Wanderausstellung im Wardenburger Rathaus (zu sehen bis 1. Dezember).
Nach der Ausstellungseröffnung durch Wardenburgs stellvertretenden Bürgermeister Dr. Stefan Depta gab Andrea Gnerlich von der terre des hommes-Gruppe Ammerland/Oldenburg einen kurzen Einblick in die Arbeit des Kinderhilfswerks.
„Aus der Bürgerinitiative für Kinder in Vietnam hat sich eine immer noch stark durch ehrenamtliche Mitarbeit geprägte Organisation entwickelt“, berichtete Andrea Gnerlich. terre des hommes fördere in mehr als 30 Ländern rund 400 Projekte. „Wir versenden keine Entwicklungshelfer, sondern unterstützen einheimische Initiativen vor Ort.“ Die Gruppe Ammerland/Oldenburg treffe sich zweimal im Monat. Mitstreiter seien jederzeit willkommen.
Im Anschluss an die Eröffnung zeigte Dr. Kerstin Elbing, ehrenamtliche Mitarbeiterin von terre des hommes, eine Multivisionsschau über die Folgen der Erdbebenkatastrophe von 2016 in Nepal.
Bereichert wurde die Ausstellung mit Ständen der Wardenburger Eine-Welt-Laden-Gruppe und des Vereins Deutsch-Bengalische Kinderhilfe.
