WARDENBURG - Der VdK-Ortsverband vertritt etwa 280 Mitglieder. Die Vorsitzende denkt an einen Wechsel.

Von Werner Fademrecht

WARDENBURG - Es sind oft die kleinen Dinge, die das Leben so schön machen. Diese Erkenntnis entspringt bei Gerda Wendler einer langen Lebenserfahrung. Zurzeit freut sich die 78-jährige Wardenburgerin bei jedem Blick in ihren Garten am Lönsweg, wo eine Dahlie wächst und gedeiht. „So ein Exemplar ist mir noch nie unter gekommen“, freut sich Wendler über den Wuchs der im Mai gesetzten Pflanze.

Vielleicht ist ja die geduldige Betreuung, die die 78-Jährige auch in anderen Dingen aufbringt, das Geheimrezept. Gerda Wendler engagiert sich seit 25 Jahren im Sozialverband VdK. Hier ist sie seit mehr als zehn Jahren als 1. Vorsitzende des Ortsverbandes Wardenburg aktiv und steht als Ansprechpartnerin für 280 Mitglieder und alle Interessierten zur Verfügung. Der Sozialverband sei derzeit gefragter denn je, berichtet die gebürtige Westerburgerin. „Das hat sicherlich mit der wirschaftlichen Lage in Deutschland zu tun“, glaubt die Vorsitzende. Bei fachlichen Fragen, die ins Detail gehen, verweist sie auf die an jedem ersten Donnerstag im Monat stattfindenden VdK-Sprechstunden im Wardenburger Rathaus.

In ihrer Freizeit schöpft Wendler viel Freude aus dem Handharmonika-Spiel. So tritt sie mit drei Mitstreitern unter dem Gruppennamen „Wardenburger Freunde“ bei Veranstaltungen auf. In naher Zukunft wird sie dafür wohl noch mehr Zeit haben. Ende 2006 möchte Wendler den VdK-Vorsitz in jüngere Hände übergeben.