WARDENBURG - WARDENBURG/FA - Die Friedhofsmauer der Marienkirche in Wardenburg fasst den im alten Ortskern gelegenen Friedhof und das Gotteshaus auf einer Länge von 290 Metern vollständig ein. Besonders alte Teile stammen noch aus der Zeit vor dem 30-jährigen Krieg (1634 bis 1664). Im Zuge der Sanierung der denkmalgeschützten Straßen – siehe auch Bericht weiter oben – hat die Kirche nach Angaben des Vorsitzenden des Bau- und Friedhofsausschusses Bernd Wintermann die Mauer für 80 000 Euro erneuern lassen.
30 Prozent der Kosten werden über Proland-EU-Mittel finanziert. Die restlichen 56 000 Euro trägt die Wardenburger Kirchengemeinde. Renoviert wurden auch die schmiedeeisernen Tore in der Kirchenmauer und das hölzerne Tor im Glockenturm. Die Tore und Pforten sind deswegen so bedeutsam, weil sie als Fußwegverbindungen aus der mittelalterlichen Siedlungszeit sichtbar machen.
Um die notwendige Sanierung zu ermöglichen, hat die ev.-luth. Kirchengemeinde Wardenburg jetzt eine Spende über 4000 Euro aus den Mitteln der VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken in Norddeutschland erhalten. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Harald Lesch, übergab Vorstandsmitglied Richard Oldewurtel, Raiffeisenbank Hatten-Wardenburg, den Scheck an Pastor Martin Böhmen und die Kirchenratsmitglieder Hubert Malz und Bernd Wintermann. Die VR-Stiftung erhält ihre finanziellen Mittel aus dem Gewinnsparen der norddeutschen Volks- und Raiffeisenbanken.
