Vorweg, wie würdet ihr euren außergewöhnlichen Musikstil beschreiben?

Käptn PengWir ordnen uns in das Genre Meta-Trash-Hop ein. (Ergänzung der Redaktion: Eine Musikrichtung, die Elemente aus Rock, Pop und Elektro und Sprechgesang miteinander verbindet).

Ihr habt 2017 euer drittes Album mit dem Titel „Das Nullte Kapitel“ rausgebracht. Was steckt hinter dem Titel?

Käptn PengDas nullte Kapitel ist quasi ein Verweis auf das, was vor dem ersten Kapitel war. Sozusagen vor dem Urknall, der ja das erste Kapitel ist. Alles andere muss sich der Hörer wohl selber zusammenbauen.

Ihr nennt euch Shaban und Käptn Peng. Wie seid ihr auf die Namen gekommen?

Käptn PengWie man auf Namen kommt, ist immer so eine Sache. Irgendwann finden sie einen dann wohl. Aber ein kleiner Hintergedanke war, dass Käptn Peng ja quasi eine Chef-Explosion beschreibt, die selbstverständlich der Urknall ist. Und da ich, genau wie alles andere um mich herum, quasi aus Urknall bestehe, ist das ja wohl die bescheidenste Bezeichnung, die man sich als Master of Ceremonies (Moderater einer Show) geben kann.

Wollten du und dein Bruder schon immer Musiker werden? Wann hat es „Klick“ gemacht und was war der Auslöser?

Käptn pengSehr zufällig. Ich habe nie Rap gehört, erst als ich anfing selber welchen zu machen. Shaban hat aber schon immer Beats gemacht. Aber auch eher Drum and Bass. Also kommen wir wohl beide eher aus anderen Welten, was man uns wohl auch anhört, denke ich

Was liegt euch neben der Musik noch am Herzen? In welchen Momenten seid ihr nicht Shaban und Käptn Peng?

Käptn PengDas ist wirklich sehr weitreichend, und wohl nicht so leicht zu erklären. Aber so viel können wir sagen: Wir sind immer Shaban und Käptn Peng. Auch während wir schlafen.