WAYENS/HOOKSIEL - „Den Schildern folgen“, so hieß es auf den Flyern zur Wayensstock-Fete am Sonnabend in Wayens. Das war auch notwendig, denn Ortsunkundige, denen die Hofstelle Wayens nicht bekannt war, wussten den Hinweis nach den ersten Kilometern zu schätzen.

Eine hervorragend organisierte Fete erwartete die Gäste am Ende der Schilder: Schon von weitem war das ausgeleuchtete Gelände zu erkennen und die Musik zu hören. Bereits im Vorfeld hatte man munkeln hören, welch große Party in Wayens zu erwarten sei. Und so bot sich dem bunten Partyvolk in lauer Sommernacht eine ungewöhnliche Atmosphäre.

Die acht Organisatoren waren mit ihrer ersten großen Veranstaltung in diesem Rahmen mehr als zufrieden. Für die Wayensstock-Währung wurde den Gästen ein reichhaltiges Getränke und Speiseangebot geboten.

Ein Jahr Vorbereitungszeit war nach Aussage des Mitorganisators Alexander Hirschfeld nötig, um die Fete 40 Jahre nach Woodstock auf die Beine zu stellen. Aus einer Bierlaune heraus war vor zwei Jahren die Idee für Wayensstock entstanden. Die Band „Black Jack“ heizte bis in die frühen Morgenstunden, zeitweise abgelöst durch DJ Tamme und seine Crew, mächtig ein. „Nächstes Jahr geht es weiter“, versprach

Mitorganisator Hermann Harms bereits.

Auch die gleichzeitig beim Wasserskilift Hooksiel stattfindende Party war ein Erfolg: Veranstalter Hans-Ott Vogt und sein Team vom Wasserskilift hatten dort, wo sonst die ersten Versuche der Wasserskischüler von der Terrasse aus zu beobachten sind, eine acht mal sechs Meter große Bühne zu Wasser gelassen. Die „Smashing Piccadillys“ und die Gäste zeigten sich gleichermaßen von der ungewöhnlichen Perspektive und dem Panoramablick beeindruckt: Die Verbindung zum Publikum war durch einen Steg gesichert und die Stimmung schwappte bei Hits von Elvis, Buddy Holly und Chuck Berry buchstäblich von der Bühne auf die Terrasse über.

Eine Wiederholung ist ebenfalls in Aussicht: Am 15. August spielt „Grown“ Funk, Soul und Rockmusik.