Hoyerswege/Schlutter - Fast wie im richtigen Leben: Mit einem „Image-Film“ will Heinz Stieglitz sein in die Bredouille geratenes Altenheim „Haus Rosenhain“ ins Rampenlicht führen und kapitalstarke Interessenten locken. Eine tolle Idee, findet er selbst. Alles könnte nach Plan laufen – wären da nicht diese vier aufsässigen Heimbewohner. Was die aushecken, damit will die Speelkoppel Hoyeswege die Lachmuskulatur der Zuschauer in Bewegung bringen. „Wehe, wenn de nüms stoppt“ heißt der Spaß.
Die Proben für das turbulente Stück laufen derzeit auf Hochtouren. Noch hilft „Topustersche“ Heike Bremermann hier und da mit einem Stichwort. Sie ist sich aber sicher, dass das routinierte Ensemble zur Premiere am 1. Dezember gewohnt textsicher zu Werke geht.
Für diese Premiere hatte die Speelkoppel kurzfristig umplanen müssen. Weil nämlich der Hof Hoyerswege nicht mehr als Spielort zur Verfügung steht, ziehen die Laienspieler zum Hof Kunst um. „Wir haben Glück gehabt, dass dieses Wochenende noch frei war, denn gerade jetzt ist die Diele für Familien- und Weihnachtsfeiern sehr gefragt“, berichtete Regisseur Kord Struthoff.
Bei dem Dreiakter steigen auf die Bühne: Herwig Kunst (als Heimleiter Heinz Steglitz, genannt Zeisig), Heike Kroog (als seine Sekretärin Julia Raav), Renate Otte (als Hilde Precht, Wortführerin der Bewohner), Gerold Otte (ihr Freund), Linda Tönjes-Hanitz (als etwas vergessliche Lucie Denker), Wolfgang Liebegeld (Schürzenjäger Alfred Keesmann), Anja Brinkmann (Marie Lutter, gute Seele des Hauses), Karla Struthoff (eine Nonne) und Rainer Vosteen (Noah Düker, Kameramann).
