Bonn - Der Verband Deutscher Kunsthistoriker hat bei NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) gegen weitere Verkäufe von Kunstwerken aus öffentlichem Besitz protestiert. Was sich im November mit dem Verkauf der Warhol-Werke angekündigt habe, scheine in weitaus erschreckenderem Rahmen mit der Kunstsammlung der Portigon AG fortgesetzt zu werden, heißt es in dem Offenen Brief, der am Dienstag in Bonn veröffentlicht wurde.
Viele der Werke befänden sich an öffentlichen Orten, als Dauerleihgaben in nordrhein-westfälischen Museen. Der Portigon AG war der Kunstbesitz der WestLB übertragen worden, die als Landesbank über Jahrzehnte Kunst angekauft hatte.
