Hengstforde - Sie war kürzlich wieder auf Spurensuche im Männeken-Theater: Alice Folder hatte ihre Ermittlungen aufgenommen.
Für das Erwachsenen-Stück „Die Beförderung“ schlüpfte Anne Sudbrack in die Rolle der verschrobenen Archivarin und löste nahezu jeden Fall auf ihre eigene, ganz spezielle Weise – egal, ob es sich um tragische Unfälle oder um Mord handelte. Die Regie für die neue Inszenierung führte Hendrikje Winter vom Krokodiltheater aus Tecklenburg.
„MKR“ lautete ihr Erfolgsrezept. „Sie wissen nicht, was MKR ist?“, fragte sie ins Publikum. Alice Folder klärte die Zuschauer auf: „Materialisierte Kriminalrecherche – das ist meine Methode und damit stoße ich auf die wahren Lösungen.“
Dabei sollte Alice Folder eigentlich nur das Büro ihres Chefs für seine anstehende Beförderung schmücken. Kaum hatte die Arbeit begonnen, stieß die verschrobene Archivarin auf kuriose, eigentlich schon gelöste Fälle.
Alice Folder konnte es nicht lassen und zog das Publikum mit ihrer skurrilen Methode in die Ermittlungen mit ein: „Denken Sie auch, dass es jetzt Zeit ist für MKR?“, fragte sie in die Runde und erntete ein lachendes „Ja“ als Antwort.
Und schon ging es los: Alice Folder stellte die Szenen mit Flachfiguren von Rike Janssen, Musikkompositionen von Dietmar Staskowiak oder mit aus Knetmasse geformten Köpfen nach. Für den Bühnenbau zeichneten Anne und Gert Sudbrack verantwortlich.
Die begeisterten Zuschauer verfolgten Alice Folders Einsatz, bestätigten sie in ihrem Tun und bedankten sich mit viel Beifall für eine gut 90-minütige heitere Unterhaltung.
Im November begibt sich Alice Folder alias Anne Sudbrack erneut auf Spurensuche.
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