Barßel - Was so alles passiert, wenn drei Weiber und ein Gockel sich in Szene setzen. Wer darauf neugierig ist, sollte sich die Aufführung des neuen Stücks der Theatergruppe der Kolpingfamilie Barßel auf keinen Fall entgehen lassen. Flotte Handlung, scharf gezeichnete Charaktere, witzige Pointen, großer Humor und ein packendes Spiel des Schauspielerteams sind die Garanten für einen niveauvollen und unterhaltsamen Abend.
Die Barßeler Laienschauspieler bringen das plattdeutsche Lustspiel „Drei Weiber und ein Gockel“ von Erich Koch und Marlies Dieckhof Ende März 2017 auf die Bühne in der Aula des Schulzentrums Barßel. Allerdings hat die Gruppe dem Stück den plattdeutschen Titel „Dree Frolü un een Gockel“ verpasst. „Das passt besser zu uns“, sagt Akteur Georg Hoffbuhr. Mit den damit verbundenen Verwicklungen wollen die Akteure der Theatergruppe mit viel Spielwitz das Publikum wieder einmal erfreuen.
Die Barßeler Laienspielschar hat bereits mit dem Einstudieren der plattdeutschen Komödie begonnen. Dabei stehen wieder die altbewährten Kräfte auf der Bühne. Die Regie haben erneut Monika Böhning und Helga Loots übernommen. Karten gibt es im Vorverkauf. Ein Gutschein für die Aufführungen wäre sicherlich noch ein passendes Geschenk unter dem Tannenbaum an Heiligabend, findet Hoffbuhr.
Zum Stück: Auf Tante Friedas Hof sind Männer nicht gerne gesehen. Lene und Irma, ihre Nichten, halten sich die Männer mit einem gesunden Stallgeruch vom Leib. Anton, der Knecht, stört da nicht.
Er spielt im Hühnerstall den Hahn und brütet Eier aus. Kuno, der Viehhändler, versucht, seine Tochter Anni bei seinen Viehverkäufen an den Mann zu bringen. Als ein Gewitter aufkommt, flüchten sich Tom und Ingo, Kuno, Anna und die robuste Nachbarin Gunda aus verschiedenen Gründen zu Frieda.
Das Gewitter ist heftig und zwingt die Schicksalsgemeinschaft, über Nacht zusammenzubleiben. Was dann in der Nacht passiert, wird nur der erfahren, der sich das Stück auch ansieht.
