„Abschied vom Oldenburger Filmarchiv steht bevor – Verein Werkstattfilm fordert mehr Zuschüsse von der Stadt – Ultimatum bis Ende 2011“ (Ð vom 25. März)
Unsere Aufgabe in dem vom DAAD finanzierten Projekt „Bildung und Migration – Eltern reden mit“ ist es, „Infomercials“ herzustellen, die Kinder aus Einwandererfamilien ermutigen sollen, ein Studium aufzunehmen. In unserem Projekt werden wir von Farschid Ali Zahedi in vielfältiger Weise unterstützt.
Da wir sowohl die Interviews, die Filmaufnahmen als auch den Schnitt selber machen, haben wir in Herrn Zahedi einen hervorragenden Lehrer gefunden: Er kennt sich durch seine eigene Geschichte mit dem Thema aus und hat viel Geduld mit unserem multikulturellen Team. Er ist er ein bekannter Dokumentarfilmer, der bereitwillig seine Erfahrungen an uns weiter gibt.
Außerdem stellt er über „Werkstattfilm“ auch Teile der für uns notwendigen Ausrüstung zur Verfügung.
Wir danken ihm sehr und sind der Überzeugung, dass für alle, die nicht professionell mit der Produktion von Filmen zu tun haben, aber dennoch Dokumentationen erstellen wollen, „Werkstattfilm“ sehr wichtig ist und das kulturelle Angebot der Stadt ausgesprochen bereichert.
Wir finden es sehr wichtig, dass der Verein auch mit seinem für die Stadt wichtigen Archiv unterstützt wird. Und dieses kulturelle Angebot, Teile der Stadtgeschichte dort einsehen zu können, für alle erhalten bleibt.
Für das Team von „Migration und Bildung – Eltern reden mit“ nochmals mit großem Dank,
Cigdem Handschuch, Oldenburg
Der Verein Werkstattfilm sollte sich, statt an Schließung zu denken, besser um die Gründung eines Fördervereins (Freunde, Förderer und Stadt) bemühen. In und um Oldenburg und „umzu“ mit kompetenten und finanzstarken Mitgliedern ähnlich der Oldenburgischen Landschaft, Gartenstraße! Ziele und Ideen sind doch hier und da ähnlich: Geschichte und Zukunft...?!
Almut Kühn, Waldems
