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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Abenteuerliche Reise eines Elvis-Doubles

26.04.2005

SCHORTENS SCHORTENS - Nicht enden wollender Applaus und stehende Ovationen waren der verdiente Lohn für Darsteller, Musiker und Techniker des Musik- und Tanz-Theaters (MuTaTe) der IGS Wilhelmshaven für einen farbenfrohen und musikalisch sehr anspruchsvollen Ausflug in die 50er Jahre der USA.

Bei ihrem Auftritt im Bürgerhaus Schortens war Rock‘n‘Roll angesagt und mittendrin steckt der von seinem Job als Bestatter-Gehilfe angeödete Möchtegern-Elvis „Cry Baby“ Walker (Tim Yalçin). Nach ein paar Späßen während einer Beerdigungszeremonie verliert er seinen lausigen Job und findet sich auf seiner neuen Mission, den Kult-Musiker Wooley zu suchen, in der Szene-Kneipe „Turkey‘s Point“ wieder. Hier wird der Elvis-Verschnitt von der Radio-Moderatorin May Axton entdeckt, die ihn exklusiv unter Vertrag nehmen will. Im Gegenzug gibt sie ihm einen Hinweis auf die Spur vom gesuchten Wooley. Diese führt ihn direkt zum „Bund für Anstand und Höflichkeit“, wo er seine Herzdame Allyson (Annika Raapke) findet, die er kurzerhand einem piekfeinen Schnösel ausspannt. Dessen Begeisterung hält sich natürlich in engen Grenzen und es kommt zu einer Schlägerei, deretwegen „Cry Baby“ im Knast landet.

Ausgerechnet die Leiterin des Bunds, die „Benimm-Tante“ Vita (Britta Wilke) entpuppt sich als ehemaliges Liebchen des verschollenen Wooley und becirct den fiesen Gefängniswärter derart, dass dieser „Cry Baby“ aus dem Gefängnis entlässt. Vita führt „Cry Baby“ auf den Friedhof, wo er dem Geist Wooleys begegnet. Dieser eröffnet ihm schließlich, sein Vater gewesen zu sein. „Cry Baby“ findet somit seine Berufung: Bestatter für Elvis-Doubles.

Das Fazit der Zuschauer war eindeutig: Das AmateurEnsemble (!) ist den Erwartungen auch mit der neuen Produktion „Cry Baby“ mehr als gerecht geworden. Die Schauspieler überzeugten durch ausdrucksstarke Bühnenpräsenz. Zudem sorgten Lichttechnik und Kostümierung für das „gewisse Etwas“ in Sachen Optik. Beeindruckend waren auch für Insider die zum Teil schon akrobatisch anmutenden Tanzeinlagen. Die Choreographie wurde im Wilhelmshavener Tanzstudio „Let‘s Dance“ unter Anleitung von Sabrina Alexiadis erarbeitet.

Musikalisch blieben ebenfalls keine Wünsche offen. Band und Bläser zelebrierten anspruchsvoll arrangierten Rock‘n‘Roll und zeigten zusätzlich zu musikalischem Können eine Bühnenpräsenz, die ihresgleichen sucht.

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