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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Kontroverser Dialog zur Stärkung der Debattenkultur

01.02.2019

Berlin In Berlin sind in der Nacht zum Donnerstag die renommierten Politikawards vergeben worden. Der Preis für vorbildliche politische Kommunikationskampagnen und -aktionen wird jährlich in fünf Kategorien von der Quadriga Hochschule Berlin und dem Fachmagazin „Politik & Kommunikation“ vergeben.

Alle Folgen des NWZ-Streitgesprächs finden Sie hier

In der Kategorie „Unternehmen und Verbände“ war die Nordwest-Zeitung mit ihrem journalistischen Format „NWZ-Streitgespräch“ neben fünf weiteren Bewerbern für die Auszeichnung nominiert. Mehr als 100 Unternehmen, Verbände und öffentliche Einrichtungen hatten zuvor Beiträge eingereicht. In Berlin stellten die NWZ-Redakteure Thomas Haselier und Dr. Alexander Will das „Streitgespräch“ am Mittwoch noch einmal einer Jury aus Kommunikationsexperten, Werbefachleuten und Journalisten vor, bevor diese noch am gleichen Tag eine Entscheidung trafen.

Im „NWZ-Streitgespräch“ diskutieren die beiden Journalisten mit sehr unterschiedlicher politischer Haltung regelmäßig kontrovers politische Ereignisse in Form eines WhatsApp-Dialoges. Bei der Präsentation vor der Jury machten die beiden deutlich, wie auf diese Weise zivilisierter Meinungsstreit in einer Zeit schärfster gesellschaftlicher Polarisierung möglich ist. Meinung und Meinungsstreit gehörten zu den wichtigsten Aufgaben regionaler Medien. Meinungspluralismus und Debattenkultur sei nicht nur für die Meinungsbildung mündiger Bürger entscheidend, sondern auch für das wirtschaftliche Gedeihen eines Medienhauses.

Am Mittwochabend schrammte das „Streitgespräch“ nur knapp am Sieger-Preis vorbei. Jury-Sprecher Joachim Koschnicke erwähnte jedoch auf der Bühne den NWZ-Beitrag explizit lobend als gelungenes Beispiel eines politischen Formates. Es handle sich um eine der „Kampagnen, die unser Herz erreichte“. Den Award in der Kategorie, in der auch die NWZ nominiert war, gewannen schließlich die Frankfurter Buchmesse und eine von ihr beauftragte Kampagnen-Agentur.

Die beiden Co-Vorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck, wurden zudem in Berlin als „Politiker des Jahres“ geehrt. Unter ihrer Führung hätten sich die Grünen zu einer Volkspartei entwickelt. Das zeigten die jüngsten Wahlergebnisse, hieß es in der Begründung der Jury. Als „Aufsteigerin des Jahres“ erhielt Familienministerin Franziska Giffey (SPD) einen Preis. Die ehemalige Bundestags-Vizepräsidentin Gerda Hasselfeldt (CSU) wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

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