• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Bino: Aus der Kneipe zurück auf Showbühne

03.04.2008

OLDENBURG Oldenburg, Mallorca, Miami - da sind derzeit die Aufenthaltsorte von Bino. Nachdem der 54-Jährige sich im vergangenen Jahr von seiner Kneipe „Strandbude“ von Camp de Mar auf der Sonneninsel Mallorca getrennt hat, setzt er wieder voll und ganz auf die Musik. In diesen Tagen kommt sein brandneues Album mit dem Titel „Emozioni“ auf den Markt.

„Es ist das Beste, was ich seit Mama Leone aufgenommen habe“, ist Bino überzeugt. „Das Album enthält zwölf große italienische Hits, die ich auf meine ganz spezielle Art singe. Natürlich fehlt Mama Leone dabei nicht. Es ist aber eine ganz neue Version, die ich mit der kleinen Tochter eines Freundes aufgenommen habe“, fügt er hinzu.

Zwei Jahre lang hat er an der Verwirklichung seines alten Traums gearbeitet. Unterstützt wurde er dabei vom Co-Produzenten Luis Rodriguez, der sich u.a. im Musikgeschäft einen hervorragenden Namen durch die Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen und „Modern Talking“ erworben hat.

Mit Hits von dem neuem Album hofft Bino demnächst auch wieder im Fernsehen auftreten zu können. „Erste Anfragen liegen bereits vor“, freut er sich. Zudem erhofft er sich durch seine weitreichenden Verbindungen in Miami einen Einstieg in die amerikanische Musikszene.

„Es ist ja weithin bekannt, dass gerade in Amerika italienische Hits sehr beliebt sind. Erstes Interesse wurde bereits signalisiert und demnächst werde ich wieder nach Miami reisen und dort das neue Album vorstellen“, berichtet er. Auch wenn es um den Sänger Bino in den letzten Jahren ruhig geworden ist, so hat er nie aufgehört aktiv im Musikgeschäft zu sein.

So brachte er verschiedene CD's in Deutschland, Spanien und Italien auf den Markt. Doch an den Erfolg von „Mama Leone“ konnte er nicht wieder anknüpfen. „Solch einen Hit wie Mama Leone kann man nur einmal im Leben landen“, lautet heute sein Fazit. Aus dem italienischen Palermo war Bino - der eigentlich Benedetto Arico heißt - 1975 nach Oldenburg gekommen.

Nach verschiedenen Auftritten als Sänger in Discotheken und bei Festen landete er 1978 mit „Mama Leone“ den großen Hit. Zu verdanken hatte er diesen Welthit dem Hamburger Produzenten Rainer Felsen, mit dem er noch heute zusammen arbeitet. Mit ihm nahm er den Song des legendären Drafi Deutscher auf. „Mama Leone“ stand wochenlang in Deutschland unter den Top 10 , in Österreich auf Platz 1 und wurde selbst in Japan und Südafrika verkauft.

Die Musikszene sagte dem kleinen Italiener mit der unverkennbaren Schmusestimme eine große Karriere voraus. Doch er nutzte die sich im bietende Chance nicht, Stattdessen genoss er das Leben in vollen Zügen, ließ vereinbarte Termine sausen und wandelte stattdessen auf der Sonnenseite des Lebens. Das sollte sich schnell rächen. All seine Versuche danach einen annähernd ähnlichen Erfolg zu landen, schlugen fehl.

„Ich habe einiges falsch gemacht, erhielte ich heute noch einmal eine solche Chance, würde ich schon vieles anders machen“, zeigt er sich selbstkritisch und hofft auf Erfolg mit dem neuem Album. Nach Oldenburg hat Bino in all den Jahren enge Kontakte gehalten, zumal hier ja auch seine Frau Katrin lebt. „Oldenburg ist nach Palermo meine zweite Heimat. Hier habe ich über 25 Jahre eine schöne Zeit verbracht und auch heute fühle ich mich hier sehr wohl. Leben hier doch noch immer zahlreiche Freunde von mir“, sagt er.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.