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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Bode: Keine Sorge um Jade-Port

28.03.2012

WILHELMSHAVEN Viel war in den vergangenen Wochen über die anstehende Aufsichtsratssitzung der Jade-Weser-Port-Realisierungsgesellschaft spekuliert worden. Der Zeitplan für das ehrgeizige Hafenprojekt sei völlig aus den Fugen geraten, die Spundwand mit den undichten Stellen sei löchrig wie ein Schweizer Käse und wer die Kosten für die Beseitigung der Bauschäden zu zahlen habe, sei noch völlig offen.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) nahm dazu am Dienstag nach der Aufsichtsratssitzung deutlich Stellung. Bode: „Der Zeitplan steht. Sowohl der 5. August als Tag der offiziellen Inbetriebnahme als auch der 5. Mai für den Probebetrieb.“

Äußerungen aus dem politischen Lager der Opposition in Niedersachsen und aus Bremen wies Bode als „Unsinn und Lüge“ zurück. Er lud herzlich dazu ein, das für Deutschland wichtige Projekt konstruktiv und gemeinsam voran zu bringen.

Zur Frage der in der letzten Zeit bekannt gewordenen Bauschäden meinte der Wirtschaftsminister, er gehe davon aus, dass es sich um einen Versicherungsfall handele. Auf keinen Fall werde es zu Mehrkosten für die Steuerzahler kommen. Wenn die Schäden nicht von einer Versicherung übernommen würden, müssten sie von den beteiligten Baufirmen getragen werden.

An der 1725 Meter langen Kaikante sind inzwischen 147 undichte Stellen zwischen den Spundbohlen entdeckt worden. Die sogenannten Schlosssprengungen sind teilweise bis zu zehn Zentimeter breit und mehrere Meter lang. Der dahinter befindliche Sand kann nach Auskunft der Realisierungsgesellschaft nicht auslaufen, weil sich unmittelbar an der Kaikante festes Material befinde.

Da es in einem Bereich der Kaje eine deutliche Häufung dieser undichten Stellen gibt, sollen nicht alle Einzelfälle nachträglich von Tauchern abgedichtet werden, sondern durch eine Betonmauer, die vor die Stahlwand gesetzt würde. Nach Auskunft des Wirtschaftsministeriums sind gegenwärtig verschiedene Sachverständige damit befasst, das vorgesehene Sanierungskonzept zu prüfen.

Über die Ursachen der undichten Stellen gibt es nach wie vor keine Klarheit. Auch bei der Klärung dieser Frage wird es auf Gutachten von Sachverständigen ankommen.

 @ Bilder, Videos und Berichte zum Jade-Weser-Port unter http://www.NWZonline.de/jadeweserport

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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