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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Digitaler Verteiler für Familenhaushalte

04.10.2007

MÜNCHEN /HANNOVER Es geht ums Teilen – von Fotos, Musik oder Filmen. Als Dateien können sie auf einem zentralen Rechner im Haushalt gespeichert und allen Familienmitgliedern zur Verfügung gestellt werden. So kann jeder mit seinem Rechner auf die Daten zugreifen, wenn er sie braucht. Damit auch Otto Normalverbraucher das umsetzen kann, will Microsoft von Ende November an ein spezielles Betriebssystem anbieten – den Windows Home Server (WHS).

Die Idee sei zwar nicht ganz neu, sagt Oliver Lau von der in Hannover erscheinenden Computer-Zeitschrift „c't“: WHS basiert auf dem Betriebssystem Windows Server 2003. „Aber Microsoft hat halt die richtigen Sachen zusammengeschraubt.“ Laus Meinung nach gibt es dazu derzeit keine Alternative.

Gedacht sei das Produkt für Familien mit mehr als zwei PCs, sagt Pamela Liebhardt von Microsoft in München. Auf dem Home Server, für den ein separater Rechner notwendig ist, können Daten gespeichert und mit Hilfe von Server-Freigaben gemeinsam genutzt werden. Die Zugriffsrechte lassen sich auch einschränken, so dass etwa Kinder auf bestimmte Inhalte nicht zugreifen können.

Auch von unterwegs aus kann via Internet auf den Server zugegriffen werden. Wer im Urlaub so viel fotografiert hat, dass die Speicherkarte voll ist, geht ins Netz und überspielt die Bilder.

Lau gefallen besonders die Backup-Funktion: Die mit dem Home Server verbundenen PCs legen auf diesem jeden Tag automatisch eine Sicherungskopie an. Um Filme über das kleine Heimnetzwerk betrachten zu können, sollten die Rechner über Fast-Ethernet verbunden sein. Der PC, auf dem Home Server installiert wird, sollte Lau zufolge am besten über mindestens vier SATA2-Schnittstellen verfügen. „So hat man später die Möglichkeit, weitere Festplatten anzuschließen.“

Microsoft rät zu mindestens 512 Megabyte (MB) Arbeitsspeicher (RAM). Lau empfiehlt beim Prozessor mindestens 1,6 Gigahertz (GHz) Taktfrequenz.

Eigentlich ist es aber nicht vorgesehen, dass Anwender sich selbst ein System zusammenbauen. Die WHS-Software soll es, so Liebhardt, vorinstalliert auf Rechnern geben.

Im Scaleo Home Server 1900 stecken zwei Platten mit je 500 GB, der Preis beträgt 800 Euro. In beiden Modellen kommen SATA2-Festplatten zum Einsatz.

Auch Medion bringt einen Home Server heraus: Zur Ausstattung gehören zwei 250-GB-Festplatten, der Speicher lässt sich bis auf zwei Terabyte intern erweitern. Der kleine Home Server bietet spezielle Stromsparfunktionen. Das ist sinnvoll, denn er sollte rund um die Uhr laufen.

HP ist ebenfalls mit im Boot und bringt seinen Media Smart Server voraussichtlich im Frühjahr 2008 in Deutschland in den Handel. Zur Auswahl stehen zwei Modelle: eines mit einer 500-GB-Platte und eine Version mit zweimal 500 GB. Als Prozessor kommt ein 1,8-GHz-Sempron-Prozessor von AMD in 64-Bit-Architektur zum Einsatz. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt 512 MB.

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