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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Erstes Porträt von Orgelbauer Arp Schnitger entdeckt

27.01.2017

Brake Sensation in Golzwarden bei Brake: Der dort ansässigen Arp-Schnitger-Gesellschaft ist es nach Jahrzehnten gelungen, ein Porträt des berühmten barocken Orgelbaumeisters Arp Schnitger (1648-1719) zu finden. Fündig wurde der Theologe und Kunstwissenschaftler Dr. Dietrich Diederichs-Gottschalk in der St. Batholomäus-Kirche in Golzwarden. Der 66-Jährige konnte den in dieser Kirche 1648 getauften Baumeister auf einem der 58 Tafelbilder an der Empore identifizieren. Bisher war von Schnitger (1648-1719), der in ganz Nordeuropa zwischen Lissabon und Moskau gewirkt hatte, keine bildliche Darstellung bekannt.

Schnitger hatte in Golzwarden 1697/98 zum Selbstkostenpreis das vorhandene Instrument renoviert und ein prunkvolles Gehäuse neu gefertigt. Er erhielt dazu das Versprechen, dass er in der Kirche mit einer bildlichen Darstellung verewigt würde. Ein entsprechendes Bild hatte ihm jedoch bisher nicht zweifelsfrei zugeordnet werden können.

Das Bild zeigt Schnitger als gedrungenen Mann mit rundem Gesicht. Er hält eine Dokumentenrolle in die Höhe. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um das Orgelbau-Privilegium für die Grafschaft Oldenburg. Das hatte der dänische König erteilt, unter dessen Herrschaft damals Oldenburg stand.

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