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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Freifeld-Jurten feiert mit dem Staatstheater

27.07.2016

Oldenburg Ein Sonnabend voller Entdeckungen steht Kulturfreunden in Oldenburg Ende August bevor: Staatstheater und Festivalmacher haben sich zum Theaterfest zusammengeschlossen und bieten am 20. August gemeinsam ein „Buntes Treiben“ an. Freifeld-Jurten lädt zu Kaffee, Köstlichkeiten und Workshops auf die Lazaruswiese im Landschaftspark Mühlenhunte ein. Das Staatstheater öffnet zeitgleich „alle Türen weit“ und gewährt einen Blick hinter die Kulissen - also in Werkstätten, Bühnen und Probebühnen.

Freifeld-Jurten Anstelle eines großen Festivals wie 2014 und 2015 bietet Freifeld in diesem Jahr ein Jurten-Fest an. Jurten sind die Zelte, in denen ein Teil der Veranstaltungen stattfindet.

Als Besonderheit kommt es zum Austausch von Festival- und Theatermachern: Schauspielerin Lisa Jopt zieht mit ihrer Personality-Show „Bingo-Bongo-Bude“ und ihren Mitstreitern auf den Rasenplatz. Dafür findet das Freifeld-Konzert der Kölner Band Kent Coda zum Abschluss des Tages auf dem Platz vor dem Staatstheater statt. Kent Coda spielt Indie-Folk mit türkischen Texten. „Auch für die Verbindung zwischen den beiden Festen werden wir sorgen“, sagt Freifeld-Pressesprecherin Tonia Sperling - vielleicht mit einem Fahrrad-Shuttle.

Eröffnet wird Freifeld-Jurten bereits am Freitag, 19. August. Den Auftakt machen das Oldenburger Kollektiv „Lebenslänglich Krustenbraten“ und das Oldenburger Plattenlabel „Fakeland“. Bei „Krustenbraten“ handelt es sich um die Kulturaktivisten, die bisher die Kultursommer-Veranstaltung „Freigang“ gestalteten und nach deren Aus nun trotzdem mit ihrer „Guerilla-Kultur“ weitermachen. „Fakeland“ soll am Abend Partystimmung verbreiten.

„Lebenslänglich Krustenbraten“ ist auch an anderen Stellen des Freifeld-Programms dabei, wie Tonia Sperling verrät. Weitere Höhepunkte der Veranstaltung, die vom 19. August bis 3. September läuft: Konzerte von überwiegend lokalen Bands – dazu Kabarett, Theater und Lesungen. Für die Praktiker gibt es Workshops zu Upcycling, Tanz und Yoga. „Ich freue mich auch sehr auf die Oldenburger Band Fréros“, sagt Tonia Sperling. Die sieben Musiker spielen eine Mischung aus Ska, Dub, Drum and Bass und Fuzz-Explosionen, heißt es auf ihrer Facebook-Seite.

Auf der Lazaruswiese wird es neben vier Jurtenzelten auch eine Bühne geben. „Das ist der Vorteil des neuen Veranstaltungsortes“, sagt Tonia Sperling. „Hier ist mehr Abendprogramm möglich.“ Zum Hintergrund: Zunächst sollte Freifeld-Jurten im Cäcilienpark hinterm Staatstheater stattfinden. Gemeinsam mit der Stadt entschieden sich die Veranstalter jedoch, den Ort noch einmal zu wechseln. „Die Entscheidung kam in der Öffentlichkeit vielleicht etwas überraschend rüber“, sagt Juliane Pflugmacher, Mitarbeiterin des Pressebüros der Stadt. „Aber intern wurde das schon länger diskutiert.“ Ausschlaggebend sei gewesen, dass die Lazaruswiese für das Programm mit Abendveranstaltungen besser geeignet sei. „Dort gibt es im Vergleich zum Cäcilienpark weniger Anwohner, die sich vielleicht gestört fühlen könnten“, erklärt Pflugmacher. Direkt beschwert habe sich von den Cäcilienpark-Anwohnern aber niemand.

Der Ticketverkauf für Freifeld-Jurten hat bereits begonnen. Für 50 Euro gibt es die sogenannten Vorfreude-Tickets, mit denen man alle Angebote besuchen kann. „Mit dem Verkauf der Tickets steht und fällt auch, ob wir im nächsten Jahr wieder ein großes Festival anbieten können“, sagt Tonia Sperling. Nachdem das Freifeld-Festival 2015 ausfallen musste, gehen die Veranstalter diesmal mit einem veränderten Format ins Rennen.

NWZ, 13. Mai 2016: Festival-Flair geht verloren (Kommentar)

NWZ, 16. Juli: Freifeld wechselt erneut den Veranstaltungsort

Tickets und mehr Informationen auf der Homepage des Freifeld-Festivals

Inga Wolter
stv. Ltg.
Online-Redaktion
Tel:
0441 9988 2155

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