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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Frischer Wind in der Bilderbuch-Welt

16.07.2016

Bremen Wer sind eigentlich die Klabauterlinge? Und woher kommen die bunten Wesen, die uns mit Spökerei helfen wollen? Aus der Nordsee. An einem nebligen Novembertag gingen sie an Land. Das berichten Ina Clement und Tom Mildner. „Sie bedauerten, dass die Menschen sich nur noch auf ihre GPS- und Radargeräte verlassen. Kaum einer sieht die Klabauterlinge mehr“, erinnern sich Clement und Mildner, die an besagtem Tag am Strand waren und bei merkwürdig orangefarbener Lichtstimmung den Beschützern der Seeleute begegneten. „Die Klabauterlinge suchten Menschen mit Fantasie, denen sie helfen und bei denen sie wohnen konnten.“

Leinen los für Klabauterlinge

Jetzt erscheinen im Oetinger Verlag von den Klabauterlingen die Bilderbücher (je 6,99 Euro) „Die Sultanine aus Sansibar“ und „Die verflixte Schwebemaschine“ sowie „Knifflige Rätsel“ und „Bilder zum Ausmalen“ (je 3,99 Euro).

Alle Klabauterling-Werke sind für Kinder ab vier Jahren geeignet. In den Bilderbüchern hilft der Leser bei der Lösung. Auf der Rückseite befindet sich jeweils ein Spiel zur Geschichte. Im Rätselheft sollen die Mädchen und Jungen selbst kreativ werden und etwa eine Geschichte weiterspinnen.

Ab Anfang August sind die Bilder-, Mal- und Rätselbücher im Buchhandel und in den NWZ-Geschäftsstellen erhältlich.

   

   www.klabauterlinge.de

Solche Menschen haben die fröhlichen Charaktere in der Illustratorin und dem Medienentwickler gefunden. Seitdem leben sie bei ihnen in der „Spökfabrik“ in Bremen. Dort sind auch Flux und Fluse, die Maskottchen des NWZ-Kinderclubs, entstanden.

Die Geschichten der Klabauterlinge erzählen Clement und Mildner zum Beispiel in Bilderbüchern, Rätselheften und Malbüchern. Diese erscheinen in Kürze im Oetinger Verlag.

„Wir möchten Kinder dazu anregen ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und ihren eigenen Weg zu finden,“ sagt Mildner. „Dazu brauchen sie individuell ganz unterschiedliche Anregungen. Dem versuchen wir gerecht zu werden.“ So gibt es zum Beispiel im Rätselheft eine Bildergeschichte, bei der die Zeichnungen in die richtige Reihenfolge gebracht werden sollen, aber auch ein freies Feld mit der Möglichkeit, die Geschichte selbst weiterzuentwickeln.

Auf der Rückseite jedes Bilderbuches befindet sich ein Spiel, mit dem die Mädchen und Jungen die Geschichte noch einmal durchleben können. Auch brauchen die Klabauterlinge in jedem Buch die Hilfe der Leser, die beispielsweise einen Zauberspruch aufsagen oder einen Knopf drücken müssen, um die Klabauterlinge zu retten.

Denn während der traditionelle Klabautermann die Menschen „nur“ vor Unheil warnt, und deshalb in Verruf geraten ist – schließlich droht immer etwas Schlimmes, wenn er auftritt – geht es bei König Klabauter und seinen bunten Helferlein lustiger zu. Sie spöken herum, wollen anderen helfen und geraten dabei selbst ständig in die Bredouille.

Einen Ausweg finden die lebensfrohen Gesellen immer, weil sie zusammenhalten. „Die Klabauterlinge stehen für Themen, die uns am Herzen liegen“, sagen ihre Erfinder. „Sie zeigen, dass es immer eine Lösung gibt, wenn man nur nicht aufgibt, dass es zusammen besser geht, gerade weil alle ganz unterschiedlich sind. Dass es also gut ist, dass unsere Welt bunt ist.“

Mit der „Spökfabrik“ haben Clement und Mildner sich 2012 selbstständig gemacht. Ina Clement studierte vorher Illustration und Animation in Leipzig und Schweden und arbeitete als Illustratorin für interaktive Medien. Tom Mildner hatte, inspiriert vom singenden Schornsteinfeger aus Mary Poppins, zunächst das „Glücksbringer-Diplom“ gemacht, wechselte dann jedoch zur Filmkunst und widmete sich als Medienentwickler der kreativpädagogischen Arbeit mit Kindern.

In ihrer „Spökfabrik“ entwickeln sie, ganz im Sinn des Wortes spöken, mit Herumspinnen und ein bisschen Spuk die Welt der Klabauterlinge, sowie die von Flux und Fluse und ihren Freunden.


     www.spoekfabrik.de 

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