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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Fröhlich und besonders farbenfroh

08.02.2016

Ganderkesee /Varel /Lastrup /Bühren Die Narren haben am Wochenende den Nordwesten erobert. Mehrere Umzüge lockten Zehntausende Besucher in die karnevalistischen Hochburgen der Region.

Besonders viele waren es wieder in Ganderkesee (Kreis Oldenburg). Nach ersten Hochrechnungen der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) verfolgten am Sonnabend 40.000 Zuschauer den Fasching um den Ring. Rund 3500 Teilnehmer in gut 100 Umzugsgruppen – ein Drittel davon mit großen, fantasievoll geschmückten Festwagen – zogen ab 14 Uhr über 3,5 Kilometer durch den Ortskern.

Im Blickpunkt standen besonders die Tollitäten André II. und Saskia I. sowie das Kinderprinzenpaar Malte I. und Lara I. Die Umzugsleitung sprach anschließend von einem besonders farbenfrohen Umzug. Allerdings gab es auch einige unerfreuliche Vorfälle. Trotz der Appelle im Vorfeld, auf Glasflaschen zu verzichten, musste das Rote Kreuz wieder zahlreiche Schnittverletzungen behandeln.

Ein neues Phänomen, so die Polizei, war die Detonation mehrerer Knallkörper. Es habe sich um sehr gefährliche sogenannte „Polen-Böller“ gehandelt. Insgesamt habe aber das Polizeikonzept, mit verstärkten Kräften und auch einer Einheit der Bereitschaftspolizei Oldenburg Präsenz zu zeigen, gut funktioniert, hieß es.

Tausende von Besuchern verfolgten auch in Varel (Kreis Friesland) den großen Karnevalsumzug der Karnevalsgemeinschaft Waterkant. Mehr als 60 Fußgruppen und prächtige Umzugswagen zogen durch den Ort zum Rathaus, wo Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner gut gelaunt die Regierungsgewalt an Steffen I. und seine Lieblichkeit Lena I. abgab.

Das Prinzenpaar zog in einem überdimensionalen Frosch durch die Straßen, passend zum froschgrünen Kostüm. Kunterbunt präsentierten sich auch die anderen Narren, ob als „freche Früchtchen“, wandelnde Sektflaschen, Babys, Polarfüchse oder Eisbären.

Auch die Politik spielte eine Rolle im Umzug. Der Jugend-Fußballförderverein fragte auf seinem Wagen „Wo bleibt unser Kunstrasenplatz?“, und die Vareler Dreamboys hatten Fotos von Angela Merkel und einiger ihrer Kollegen aus Berlin am Trecker befestigt und konfrontierten sie mit der Frage „Schaffen wir das?“

Auch in Lastrup und Bühren im Kreis Cloppenburg herrschte am Sonntag König Karneval. Für den Lastruper Umzug hatten sich satte 43 Wagen angemeldet. Pünktlich um 14.11 Uhr startete die Kolonne am Unnerweg. Angeführt von der Feuerwehrkapelle Cloppenburg schlängelte sich der Karnevalswurm durch den Ort. „Lastrup Helau“ schallte es immer wieder von den Motivwagen und aus den Fußgruppen. Viele Landjugendvereinigungen zwischen Bösel und Löningen waren mit einem Wagen in Lastrup präsent.

Beim Eintritt wurde zwar konsequent auf mitgebrachten Alkohol kontrolliert, aber etliche Jugendliche hatten offenbar „vorgeglüht“.

Nicht ganz so viele wie in Lastrup, aber auch in Bühren säumten mehrere tausend Besucher die Straßen. Besonders die vielen Kinder kamen auf ihre Kosten, denn es regnete reichlich Bonbons. Ein großer Teil der Besucher und Teilnehmer kamen aus Gemeinden des Nachbar-Landkreises Vechta. „Helau Bühren, Alaaf Bühren“ - So´n Shit Bühren“ war hier der Schlachtruf.

Hergen Schelling
Agentur Schelling (Leitung)
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2741

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