• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Herzogtum lebt wieder auf

07.03.2016

Cloppenburg Oldenburg und Birkenfeld rücken wieder enger zusammen. Vor fast 200 Jahren nahm der Oldenburger Herzog Peter I. das kleine Fürstentum im heutigen Rheinland-Pfalz in Besitz, vor fast 80 Jahren wurden beide getrennt. Jetzt werden die Beziehungen wieder intensiver. Vor allem die Oldenburgische Landschaft pflegt den kulturellen Austausch.

„Es ist erstaunlich, wie viel Oldenburgisches man in Birkenfeld sieht und erfährt“, sagte Landschafts-Präsident Thomas Kossendey am Sonnabend beim Landschaftstag 2016 in Cloppenburg. „Königliche Hoheiten, dort werden sie den Schreibtisch ihrer Verwandten wiederfinden“, sagte Kossendey an Christian Herzog von Oldenburg und dessen Ehefrau Caroline Herzogin von Oldenburg gewandt, die im Publikum saßen. Die Liebe zu Oldenburg sei in Birkenfeld noch vorhanden.

Zu Gast beim Landschaftstag war deshalb auch der Birkenfelder Landrat Matthias Schneider, der sich für den herzlichen Empfang im Oldenburger Land bedankte. „So weit offene Türen findet man nicht überall.“

Schneider betonte die aktuellen Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Regionen: vom Nationalpark vor der Haustür, über die Integration von Flüchtlingen bis zum Kampf gegen die Windkraft-Lobby. „Es verschwindet eine Kulturlandschaft unter dem Dach der Windkrafträder.“

Um das Thema Integration ging es auch bei der Festrede von Christian Firmbach, Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheaters. Wobei Firmbach lieber von Inklusion sprechen würde. Der Begriff Integration sei einseitig, weil er nur von den Flüchtlingen etwas fordere. „In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein“, sagte Firmbach und zog einen Vergleich zum Theater.

Die Oldenburgische Landschaft will sich laut Kossendey für den Erhalt der historischen Gleishalle am Oldenburger Hauptbahnhof einsetzen. Die Bahn plant den Abriss. „Dieses sollten wir aus Denkmalgründen nicht hinnehmen“, sagte Kossendey.

Marco Seng Redakteur / Reportage-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2008
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.