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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Jubiläum: Hilfe für alle Menschen, die nicht am Zug sind

25.04.2015

Oldenburg Offen für alle, die mal eine Tasse Kaffee, eine Pause – oder ein offenes Ohr brauchen. So präsentiert sich die Bahnhofsmission Oldenburg, die am Freitag mit einem Festgottesdienst in der Lambertikirche ihr 100-jähriges Bestehen feierte.

Dank für die überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeitenden gab es von Bischof Jan Janssen, der in seiner Predigt die Verdienste der Bahnhofsmission würdigte: „Sie öffnen den Menschen die Tür, an denen sich andere vorbeidrücken wollen und geben denen eine Portion Wärme, denen andere nicht einmal ins Gesicht sehen mögen.“ Die Arbeit der Bahnhofsmission sei gelebte Nächstenliebe – wer aus der Bahn geworfen sei, wer dem fahrenden Zug nur hinterhersehen könne und selbst die, die im Chaos des Alltags immer nur Bahnhof verstünden, fänden hier einen Ort zum Aufatmen, einen Kaffee, ein Brot und – so gewünscht – ein offenes Ohr.

Diakonie-Vorstand Thomas Feld erinnerte daran, wie sich das Aufgabenfeld der Institution seit der Gründung verändert habe. Während vor 100 Jahren allein reisende Frauen im Mittelpunkt der Arbeit gestanden hätten, werde heute „Hilfe in allen Lebenslagen“ geleistet. Feld: „In der Bahnhofsmission müssen wir die Arbeit nicht suchen. Wir müssen nur aufheben, was vor unseren Füßen liegt. Obdachlose, psychisch kranke Menschen, aber auch allein reisende Kinder gehörten zu denen, die von dem Team unter der Leitung von Doris Vogel-Grunwald unterstützt würden.

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) stellte heraus, dass die Bahnhofsmission ein wichtiger Teil des Oldenburger Netzwerkes zur Hilfe für Bedürftige sei. Er selbst habe bei mehreren Besuchen erlebt, wie den unterschiedlichsten Menschen ein Stück Zuhause mit einer gewissen Behaglichkeit gegeben werde.

Auch Ute Volz aus Kassel, Bundesvorsitzende der Deutschen Bahnhofsmission, war voll des Lobes für die unbürokratische Hilfe, die es hier gebe. In Zukunft würde es immer mehr um die vielen Flüchtlinge gehen, „die vor unserer Tür stehen“.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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