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Gesundheit: Hörtests bereits für die Jüngsten

16.01.2015

Oldenburg Niedersachens Sozialministerin Cornelia Rundt hat sich über die aktuelle Entwicklungen der Arbeit der Untersuchungs-Zentrale (genannt Screening-Zentrale) NHS-Nordwest im Haus des Hörens in Oldenburg informiert. Ziel ist eine flächendeckende Etablierung eines Neugeborenen Hörscreenings in den Geburtskliniken in Oldenburg und im Kreis Ammerland.

Die Leiter des Hörzentrums Oldenburg, Prof Dr. Dr. Birger Kollmeier (Universität Oldenburg), und der Chefarzt für Phoniatrie und Pädaudiologie, Dr. Rüdiger Schönfeld (Evangelisches Krankenhaus Oldenburg), erläuterten medizinische Hintergründe und Notwendigkeit

In Deutschland kommen zwei von 1000 Neugeborenen mit einer hochgradigen Schwerhörigkeit zur Welt. Eine Früherkennung dieser Schwerhörigkeit kann zu einer effektiven und frühzeitigen Versorgung entweder mit Hörgeräten oder mit einem Cochlea-Implantat (Innenohrhörprothese) führen.

Durch die apparative Versorgung, kombiniert mit einer sonderpädagogischen Betreuung kann die lautsprachliche und geistige Entwicklung dieser Kinder in hohem Maße verbessert beziehungsweise sichergestellt werden. In vielen Fällen ist damit eine Entwicklung gewährleistet, die zum späteren Zeitpunkt eine Regelbeschulung möglich macht.

Hierbei sind besonders die ersten Lebensmonate von entscheidender Bedeutung. Sollte eine angeborene Schwerhörigkeit erst später diagnostiziert werden, hat dies verhängnisvolle, negative Einflüsse auf die Entwicklung des Kindes, bezogen direkt auf die lautsprachliche und die geistige Entwicklung, die schulische und berufliche Ausbildung und damit die Sozialisation in der Gesellschaft.

In zahlreichen europäischen Ländern und in Teilen der USA ist das Neugeborenen-Hörscreening mittlerweile standardisiert eingeführt. In Deutschland haben Neugeborene seit 2009 einen gesetzlichen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hörstörungen als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung.

„Für die Entwicklung von Kindern ist das Hörvermögen immens wichtig, besonders in den ersten Jahren. Die Therapie, ggf. auch eine Hörgeräteversorgung sowie die begleitende sprachliche Rehabilitation müssen so früh wie möglich erfolgen. Ein Neugeborenen-Hörscreening ist daher sehr sinnvoll“ betonte Rundt bei ihrem Besuch.

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