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Werder schießt sich selbst tiefer in den Abstiegskampf
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Aktualisiert vor 17 Minuten.

Deftige Heimpleite Gegen Hoffenheim
Werder schießt sich selbst tiefer in den Abstiegskampf

NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

In dieser Ausstellung stecken 1090 Arbeitsstunden

02.12.2019

Hude /Wüstung Viel Betrieb herrschte am Wochenende in der Messehalle der Landtage Nord in Wüsting, wo die Nordwestschau der Geflügelzüchter stattfand. Auf 3500 Quadratmetern verteilten sich mehr als 2500 Hühner, Enten, Gänse und Tauben. Es war die zweitgrößte Geflügelausstellung dieses Jahres in Niedersachsen.

Wie viel Arbeit eine solche Veranstaltung macht, verdeutlichte Dirk Wolters, Ausstellungsleiter, bei der Eröffnung am Freitag: Mehr als 3000 Kilometer sind die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zu den regelmäßigen Treffen gefahren. 40 Helfer, die von Samstag, 23. November, bis Freitag, 29 November, von morgens bis abends gearbeitet haben. Insgesamt seien 1090 Arbeitsstunden geleistet worden, bevor überhaupt ein Aussteller sein Tier präsentieren konnte.

Zur offiziellen Eröffnung kamen dann junge und alte Züchter zusammen und einige Ehrengäste. Darunter, stellvertretend für den Schirmherrn, Minister a. D. Uwe Bartels, Karin Logemann, agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion des Niedersächsischen Landtages, Dirk Vorlauf, Vertreter der Gemeinde Hude, Niels-Christian Heins, stellvertretender Landrat und Lars Steenken, Vorsitzender des Landesverband der Rassegeflügelzüchter Weser-Ems.

Heins lobte besonders die große Artenvielfalt in der Messehalle. Es sei nicht selbstverständlich, dass Rassen, die für die Industrie nicht mehr effizient sind, erhalten bleiben. Steenken hingegen betonte, dass es ein Glücksfall sei, in der Messehalle Landtage Nord ausstellen zu können. „Auch bei unseren Ortsvereinen im Verbandsgebiet besteht die Schwierigkeit, geeignete und bezahlbare Räumlichkeiten zu finden. Das ist ein großes Problem.“ Dabei seien die züchterischen Vergleichsschauen unverzichtbar. „Denn nur so ist es möglich, einmal durch die Zucht, aber auch den Vergleich der Tiere alte Rassen zu erhalten.“

Auch Logemann gibt in der Rede von Bartels, die sie stellvertretend vortrug, der Rassegeflügelzucht eine wichtige Rolle in der Gesellschaft: „Der tägliche Umgang mit Tieren und die soziale Interaktion in den Vereinen tragen insbesondere bei jungen Menschen zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt bei.“

In einer Zeit, in der eine immer weiter fortschreitende Technisierung und Entfremdung des Menschen von der Umwelt stattfinde, könne die Rassegeflügelzucht einen wichtigen Beitrag zum Ausgleich liefern. „Und mit der Zucht selten gewordener Rassen pflegen sie auch ein Kulturgut, auf das sie stolz sein können“, sagt Logemann.

Soeke Heykes Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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