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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Corona-News Im Überblick: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Mittwoch

26.03.2020

Im Nordwesten Laufend erreichen uns neue Nachrichten zur Ausbreitung des Coronavirus. Da ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Damit Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf dem Stand der Dinge bleiben, fasst unsere Redaktion nun jeden Abend die wichtigsten Nachrichten vom Tage für Sie zusammen.

Das sind die wichtigsten Nachrichten rund um das Coronavirus vom Mittwoch:

 Der Bundestag hat einen milliardenschweren Rettungsfonds für angeschlagene große Unternehmen beschlossen. Über einen „Wirtschaftsstabilisierungsfonds“ sollen Firmen mit Kapital gestärkt werden können - der Staat soll sich notfalls wie in der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren auch an Unternehmen beteiligen können. Der Schutzschirm umfasst ein Volumen von insgesamt 600 Milliarden Euro. Unternehmen sollen mit Kapital und Garantien gestärkt werden können. Mögliche Staatsbeteiligungen sollen wieder privatisiert werden, wenn die Krise vorbei ist. Welche Konzerne unter diesen Rettungsschirm schlüpfen könnten, ist derzeit unklar.

 Der Bundestag hat einen Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Hilfspakete in der Corona-Krise beschlossen. Vorgesehen sind darin neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro. Dafür wurde auch eine Notfallregelung bei der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse beschlossen. Das Finanzministerium rechnet im Nachtragshaushalt mit Kosten für die Corona-Hilfsprogramme von 122,5 Milliarden Euro. So sind direkte Zuschüsse von insgesamt 50 Milliarden Euro für kleine Firmen und Solo-Selbständige geplant, auch Krankenhäuser sollen mehr Geld bekommen.

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 Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland zu bremsen, hat das Bundesinnenministerium ein Einreiseverbot für Saisonarbeiter angeordnet. Erntehelfern und anderen Saison-Arbeitskräften werde von diesem Mittwoch um 17.00 Uhr an im Rahmen der bestehenden Grenzkontrollen bis auf weiteres die Einreise verweigert, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Das stößt bei den Bauern in Niedersachsen auf Kritik. „Damit geraten aktuell die Pflanzung von Gemüsekulturen sowie die Spargelernte massiv in Gefahr“, sagte Landvolk-Präsident Albert Schulte to Brinke am Mittwoch.

 Die Schulabschlussprüfungen sollen nach derzeitigem Stand trotz Corona-Krise doch in ganz Deutschland stattfinden. Darauf haben sich die Kultusminister der Länder am Mittwoch in einer Schaltkonferenz verständigt, nachdem Schleswig-Holstein zuvor angekündigt hatte, die Prüfungen abzusagen. „Zum heutigen Zeitpunkt stellen die Länder fest, dass eine Absage von Prüfungen nicht notwendig ist“, heißt es in einem gemeinsamen Beschluss. Über das weitere Vorgehen würden sich die Bundesländer eng in der Kultusministerkonferenz (KMK) abstimmen.

Bei der Versorgung von Kliniken und Pflegeheimen mit dringend benötigten Schutzmasken deutet sich langsam Entspannung an. Am Dienstag und Mittwoch wurden je eine Million sogenannte FFB-2-Masken ausgeliefert, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Ressortchef Jens Spahn (CDU) sagte der „Zeit“, die Preise für solche Masken hätten sich nach einem astronomischen Anstieg wieder fast halbiert. China habe Exportverbote aufgehoben. Die Produktion laufe auf Hochtouren.

 Der britische Thronfolger Prinz Charles hat sich mit dem neuen Coronavirus angesteckt. Das habe ein Test des Gesundheitsdienstes NHS in Schottland ergeben, teilte sein Büro Clarence House am Mittwoch mit. Der 71-Jährige habe leichte Symptome der Lungenkrankheit Covid-19, sei ansonsten jedoch gesund und arbeite wie schon in den vergangenen Tagen von zu Hause aus. Er befinde sich in Selbstisolierung auf einem königlichen Anwesen in Schottland.

Das sind die wichtigsten Nachrichten rund um das Coronavirus im Nordwesten:

 Am Mittwoch ist der erste Mensch im Bundesland Bremen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Da die Infektion bekannt war, habe der 76-jährige Mann in einer extra eingerichteten Corona-Station in einer Pflegeeinrichtung gelebt, teilte die Bremer Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) mit. Der Mann hatte den Angaben zufolge bereits mehrere Vorerkrankungen und wurde in der vergangenen Nacht in das Klinikum Bremen-Mitte eingeliefert. Dort sei er auf der Intensivstation versorgt worden.

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 In Niedersachsen haben sich 2313 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand Mittwoch, 13.30 Uhr). Dies ist nach Angaben des Landesgesundheitsamtes ein Anstieg von 242 Fällen im Vergleich zum Vortag. Die meisten Infektionen gibt es weiterhin in der Region Hannover, nämlich 443, darunter auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Der Grünen-Politiker wurde am Mittwoch positiv getestet und befindet sich in häuslicher Quarantäne, wie die Landeshauptstadt mitteilte. Landesweit sind laut Gesundheitsministerium bisher acht Menschen an Covid-19 gestorben. Wie viele Infizierte inzwischen wieder genesen sind, werde nicht erhoben, sagte ein Ministeriumssprecher.

 Wichtige Nachricht für Fans der EWE Baskets und Rasta Vechta: Die Basketball-Bundesliga kämpft weiter vehement um die Fortsetzung ihrer Saison und hat sich trotz der gravierenden Folgen der Corona-Krise noch einmal gegen einen Abbruch der aktuellen Spielzeit entschieden. In einer rund dreistündigen Videoschalte beschlossen die Liga und die 17 Clubs am Mittwoch stattdessen, den Spielbetrieb noch einmal weiter bis zum 30. April auszusetzen.

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