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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Regionale Künstler Reagieren Kreativ: Musikvideos und Lieder zur Corona-Krise

15.04.2020

Im Nordwesten Quarantäne-Konzerte und Corona-Lieder: Viele Musiker nutzen die verordnete Kontaktsperre und die angespannte Situation, um mit ihrer Kunst neue Wege zu gehen. Die Live-Übertragung von Wohnzimmerkonzerten aus den eigenen vier Wänden steht bei vielen hoch im Kurs, andere widmen sich der Corona-Krise mit eigenen Lieder – und das auch in der Region.

Bekannt werden dabei vor allem Bands wie „Die Ärzte“, die schon recht früh einen Corona-Song aufgenommen haben. Doch auch in der Region gibt es immer mehr Musikerinnen und Musiker, die in ihren Musikvideos oder Liedern das Coronavirus, die Kontaktsperre oder „stay at home“ verarbeiten. Die Nordwest-Zeitung hat Facebook und Youtube durchforstet, um eben diese Lieder zu finden. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert, Tipps gerne per Kontaktformular (siehe unten) an den Autor.

Versengold – Schöne Grüße von Zuhause (3. April 2020)

Die Band Versengold aus Bremen wurde 2003 gegründet. Zur Corona-Krise steuert die Folk-Formation das Lied „Schöne Grüße von Zuhause“ bei.

Janosh – Packaged Lies (12. April 2020)

Erst seit Anfang dieses Jahres gibt es die Emder Band „Janosh“ in der aktuellen Besetzung. Für das erste gemeinsame Musikvideo haben die vier Musiker auf die Hilfe ihrer Freunde zurückgegriffen: „Wir haben Freunde gefragt, wie sie sich zuhause die Zeit vertreiben und das ist dabei raus gekommen. Dieses Video ist für alle, die dort draußen die Welt am laufen halten und alle, die zuhause bleiben um ihre Mitmenschen zu schützen.“

BREM. - Für euch (Wir feiern heut für euch allein) (10. April 2020)

Hinter „BREM.“ verstecken sich gleich mehrere Künstler, Clubbetreiber und Politiker aus Bremen: Afterburner, Bukow, Havington, Koala, Konfeddi, Lea Finn, Lenna, Michel Ryeson, Raum27, Tenski, Versengold, Yokai, Andreas Bovenschulte (Bürgermeister der Stadt Bremen), Fernando Guerrero (Eisen Bremen), Freddy Radeke (u.a. Wumms, Radio Bremen), Ilhan Coskun u.a. Y-Kollektiv), Keno Bergholz (Bremen 4), Kira Sackmann (Lagerhaus Bremen), Malte Priester (Kulturbüro Bremen-Nord).

Das Liedprojekt geht auf den Verein Clubverstärker in Bremen zurück. Das Ziel von „Für euch“ ist klar formuliert: „Mit diesem virtuellen Clubbesuch kannst Du die Mitglieder des Clubverstärker unterstützen. Du hilfst beim Erhalt deines Lieblingsladens. 12 Bands aus Bremen haben sich zusammengeschlossen und gemeinsam diesen Song aufgenommen um Clubverstärker zu unterstützen. Damit keine Clubs, Musikspielstätten oder Kneipen in Bremen dauerhaft schließen müssen. Bremen hält zusammen.“

MAN IN THE MIRROR – Wir singen für Ärzte ohne Grenzen (12. April 2020)

Auch an internationalen Projekten haben Sängerinnen und Sänger aus der Region teilgenommen. Zum Beispiel auch Chormitglieder aus der Wesermarsch, Oldenburg, Norden und Hude, die zusammen mit mehr als 70 anderen Sängern „Man in the Mirror“ gesungen haben. Initiiert wurde das Projekt von der Bernerin Britta Dinkelbach.

Die Projektbeschreibung: „78 Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland, den USA und Großbritannien haben sich für den guten Zweck zu einem virtuellen Chor zusammengetan und jeder für sich zuhause das Lied „Man In The Mirror“ von Siedah Garret und Glen Ballard (bekannt durch Michael Jackson) [...] aufgenommen.“ Wer genau hinschaut, kann auch hiesige Politprominenz entdecken.

Enno Bunger – Pass auf dich auf (2008)

Der gebürtige Leeraner Enno Bunger nutzt die Zeit gerade mehrfach. Zum Beispiel mit seiner gestreamten „World Wide Web“-Tour oder mit der Quarantäne-Version von „Pass auf dich auf“. Warum er gerade dieses ältere Lied jetzt „neu“ eingespielt hat? „In den letzten Tagen und Wochen wurde ein Song von mir sehr häufig von Euch geteilt, den ich selbst schon ganz vergessen hatte. Er heißt „Pass auf Dich auf“ und passt gerade wohl ganz gut in diese ungewisse Zeit“, schrieb Bunger dazu auf Facebook.

Ostfriesen Allstars – Du bist hier nicht alleine (10. April 2020)

Mehrere Musikerinnen und Musiker aus Ostfriesland haben sich für das Lied „Du bist hier nicht alleine“. Hinter den „Ostfriesen Allstars“ stecken: Andi Glahn, Anneke Pieper, Christian „Lawi“ Lawatsch, Hartmut Koenen, Hauke Cornelius, Helge Plavenieks, Jens Boldt, Jürgen Brinker, Nina Heinen und Thorsten „Wispel“ Vesper.

STO – Langweilig (2. April)

Für die in Oldenburg produzierte „Quarantäne Show“ steuerte der Auricher Musiker „STO“ (besser bekannt als „Steppo“ von der mittlerweile aufgelösten Band Knallfrosch Elektro) den Skit „Langweilig“ bei.

Housedestroyer – „Stay at Home“-Livestream

Das Oldenburger DJ-Duo Housedestroyer stellte in der Corona-Krise seine Turntables kurzerhand nicht im Club, sondern auf dem Dach der Nordwest-Zeitung in Oldenburg auf.

Reis against the Spülmaschine – „Tourvideo“ (14. April 2020)

Die Jungs aus „Buxtehude und Oldenburch“ von „Reis against the Spülmaschine“ haben an einem Abend 21 Konzerte im Zoom-Livestream gespielt. Auch wenn die Konzerte vorbei sind, das „Tourvideo“ gibt einen guten Eindruck von dieser Idee.

Stufe 3 – We bliev to huus (8. April 2020)

Was wäre eine Liste aus der Region ohne plattdeutsche Lieder? Den Anfang machen „Stufe 3“. Die Musiker aus Rodenkrichen und Varel haben „stay at home“ ins Plattdeutsche übertragen – natürlich streng getrennt voneinander.

Glademakers feat. Gerd Blancke – En unseren Veedel - Bi uns to hus (12. April 2020)

Plattdeutsch geht es auch beim Chor Glademakers aus der Seestadt Bremerhaven zu. Doch ein bisschen was von Kölle steckt auch im Lied, kein Wunder, ist doch „En unserem Veedel“ von den Bläck Föös die Vorlage. Das Besondere: Einstudiert, aufgenommen und gedreht wurde er komplett zu Hause - teils im Stream, teils via Videokonferenz, teils mit dem eigenen (nicht immer optimalen) Handy.“

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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