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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Arp Schnitger „ein Star unter den Orgelbauern“

11.03.2019
Frage: Herr Thümler, „Hoch empor. Orgeln in Niedersachsen“ heißt eine Kampagne, die die gemeinnützige GmbH Musikland Niedersachsen im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur umsetzt. Was genau steckt dahinter?
Thümler: Es geht darum, dass wir des 300. Todestages Arp Schnitgers gedenken wollen. Er war der bedeutendste Orgelbauer Norddeutschlands. Er hat das Instrument – beispielsweise im Hinblick auf den Tonumfang – bis zur Perfektion weiterentwickelt und damit nicht nur die norddeutsche, sondern die Orgelkultur insgesamt maßgeblich geprägt. Arp Schnitger ist, neuzeitlich gesprochen, ein Star unter den Orgelbauern gewesen, der es verstanden hat, seine Handwerkskunst weltweit zu vermarkten.
Frage: Warum halten Sie es für wichtig, das Werk Schnitgers sozusagen „hoch empor“ zu halten?
Thümler: Die Orgelkultur begeistert Menschen bis heute und führt sie zusammen. Nicht umsonst gilt die Orgel als die „Königin der Instrumente“. Deswegen ist es mir ganz wichtig, die Tradition des Orgelbaus, die ja auch immaterielles Kulturerbe der Menschheit geworden ist, hochzuhalten. Und dafür steht eben auch Arp Schnitger, von dem wir als Niedersachsen die meisten Orgeln im Land haben, nämlich 20 an der Zahl.
Frage: Ganderkesee macht den Auftakt in der Veranstaltungsreihe, weil…
Thümler: …Ganderkesee ein sehr lebens- und liebenswerter Ort ist und mit der Orgel in der Sankt-Cyprian-und-Cornelius-Kirche noch einen weiteren Höhepunkt hat und „hoch empor“ dazu beiträgt, dass der Klang Arp Schnitgers auch heute noch gelingt und damit über die Grenzen der Gemeinde hinaus für ein Leuchtturmprojekt steht.
Frage: Ich selber verbinde mit Musik…
Thümler: …,dass Menschen zusammengeführt werden und Freude gelebt wird. Musik verbindet und vermittelt ein Wohlgefühl. Musik gemeinsam zu erleben, schafft besondere Erinnerungen.
Frage: Sie selber spielen kein Instrument, singen aber gern. Wie sind Sie zum Gesang gekommen?
Thümler: Ich habe mal für kurze Zeit in einem Chor gesungen, singe heute beispielsweise vernehmlich laut in der Kirche mit und habe bei mir im Ministerium ein Adventssingen eingeführt. Singen drückt Lebensfreude aus, bringt Menschen zusammen und versprüht Begeisterung.
Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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