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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Narren feiern ausgelassen in Region

11.02.2013

Oldenburger Land Ob Fasching oder Karneval: Vampire, Clowns und Mönche liefen am Wochenende durch die Straßen. Gleich an drei Orten im Oldenburger Land ging es bunt zur Sache.

Ganderkesee wurde am Sonnabend wieder seinem Ruf als Faschingshochburg gerecht. 40 000 Aktive und Schaulustige strömten in den Ortskern und feierten ein fröhliches, farbenprächtiges und ausgesprochen friedliches Fest. Etwa 100 Gruppen hatten sich am Faschingsumzug beteiligt, 35 von ihnen kamen mit Festwagen.

Eine sechsköpfige Jury übernahm es, die einzelnen Teilnehmergruppen zu bewerten. Bei einem sehr gut besuchten Faschingsfrühschoppen am Sonntag wurden 18 Gruppen ausgezeichnet. Der Sieg in der Kategorie Festwagen, die im Ganderkeseer Fasching als „Königsklasse“ gilt, ging an den TSV Grüppenbühren. Der Sportverein hatte seinen Wagen mit einem farbenfrohen Regenbogen verziert, darunter tanzten Trolle und Elfen.

Bei dem Umzug waren mehr als 70 Polizisten im Einsatz. Das Sicherheitskonzept sei aufgegangen, hieß es. Erstmals setzte die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine, die das Spektakel veranstaltet, so genannte „Tatortreiniger“ ein. Sie sollten auf der Umzugsstrecke Glasflaschen einsammeln, um die Verletzungsgefahr und auch die Müllgebühren zu senken.

In Varel erlebten wieder Tausende den Karnevalsumzug, der mit 54 Festwagen und Fußgruppen sogar noch länger als der des Vorjahres war. Pünktlich zum Start in Dangastermoor stoppte der leichte Graupel-Niederschlag und schon kurze Zeit später zeigte sich die Sonne. Am Vareler Rathaus war eine Bühne aufgebaut, wo Karnevalspräsidentin Gudrun Uhr die zahlreichen Besucher begrüßte, darunter Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, der angesichts der Narrenüberzahl den Rathausschlüssel freiwillig abgab.

Prinz Dennis und Prinzessin Manuela forderten ihr Narrenvolk dazu auf, fröhlich zu feiern. Die politischen Bezüge im Karnevalsumzug waren in diesem stärker. Die Debatte um den Verkauf der Kuranlage war mehrfach Thema, etwa im Festwagen der „Varel Dreamboys“, die als „Stadtrat“ in Frack und Zylinder verkleidet den Ausverkauf der städtischen Einrichtungen betrieben.

In Lastrup im Landkreis Cloppenburg verfolgten rund 15 000 Narren, zum Großteil verkleidet, den großen Umzug durch den Ort, der um 11.11 Uhr startete. Mehr als 40 Fuß- und Wagengruppen zogen durch die Straßen. Damit ist der Umzug im Vergleich zu den Vorjahren leicht kleiner geworden. Die Polizei in Cloppenburg sprach von einem ausgelassenen aber insgesamt ruhigen Fest.

Tausende Menschen verfolgten an den Straßen auch den Karnevalsumzug in Bühren (Landkreis Cloppenburg). Dort hatten die rund 600 Karnevalisten 25 Themenwagen vorbereitet.

Karnevalsumzug in Bühren


Bilder und Videos im Spezial unter   www.nwzonline.de/fasching 
Bilder und Videos im Spezial unter   www.nwzonline.de/karneval-varel 
Bilder vom Karneval in Lastrup unter   www.nwzonline.de/fotos-muensterland 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/cloppenburg 
Karsten Kolloge
Harpstedt
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2706
Reiner Kramer
stv. Redaktionsleitung Friesoythe
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