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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Narren feiern fünfte Jahreszeit

03.03.2014

Im Nordwesten Ob Fasching oder Karneval: Vampire Clowns und Mönche liefen am Wochenende durch die Straßen. Gleich an vier Orten im Oldenburger Land ging es bunt zur Sache.

In Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) säumten am Sonnabendnachmittag knapp 40 000 Zuschauer die Umzugsstrecke des Faschings um den Ring. 101 Gruppen nahmen zu Fuß oder mit Festwagen daran teil. Bei den Festwagen schienen die Teilnehmer einander einmal mehr in Dimension und Farbenpracht überbieten zu wollen: Das größte Gespann – der Wagen des TSV Grüppenbühren-Bookhorn – hatte mit 25 Metern Länge und sechs Metern Höhe das Format eines Zweifamilienhauses.

Nach dem Festumzug, dessen krönenden Abschluss der Prinzenwagen mit den Tollitäten Michaela I. (Cordes) und Timo I. (Vetter) bildete, wurde im Festzelt und den benachbarten Lokalen bis in den Morgen weitergefeiert. Polizei und Rettungsdienst berichteten von einem gemessen an der Besucherzahl durchschnittlichen Einsatzaufkommen.

Tausende von Schaulustigen standen am Sonnabend auch in Varel an den Straßen, wo die Karnevalsgemeinschaft „Waterkant“ zum Karnevalsumzug aufgerufen hatte. Mehr als 60 Wagen und Fußgruppen, eine Rekordbeteiligung, machten sich von Dangastermoor aus nach Varel, wo Bürgermeister Gerd-Christian Wagner freiwillig den Rathausschlüssel an das Prinzenpaar Sascha und Michèle übergab. Im nördlichen Friesland wurde ebenfalls gefeiert: Da waren es vor allem die Frauen, die zum Beispiel beim Frauenkarneval in Horumersiel durch den Saal tobten. Gefeiert wurde auch bei den Karnevalsfreunden Wiarden und beim Förriener Fastnachtsclub.

Mehr als 50 geschmückte Motivwagen und farbenprächtig kostümierte Fußgruppen, zu denen auch viele Jugendliche und Familien gehörten, kennzeichneten den traditionellen Karnevalsumzug in Lastrup (Kreis Cloppenburg). Hauptattraktion für die Kinder unter den etlichen tausend Zuschauern an den Straßenrändern waren der auf sie niederprasselnde Regen aus Bonbons und anderen Kleinigkeiten. Die Verantwortlichen sprachen von einem „ruhigen Umzug“.

Mit seiner Handglocke läutete Chef-Karnevalist Joe Knagge am Sonntag den Umzug der Narren in Bühren (Kreis Cloppenburg) ein. Im folgten zahlreiche närrisch aufgemachte Festwagen und Fußgruppen, die die Zuschauer zum Mittanzen animierten.

Bereits einen Tag zuvor waren die Osnabrücker Jecken bei ihrem Traditionsumzug „Ossensamstag“ durch die Innenstadt gezogen. Die Zuschauer bestaunten jubelnd den bunten Umzug. Hier waren 30  000 Menschen auf den Beinen.


NWZ TV    zeigt Beiträge unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
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Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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