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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

NWZ-Reporter gewinnen Theodor-Wolff-Preis

08.09.2016

Berlin /Oldenburg Die Nordwest-Zeitung hat in diesem Jahr den renommierten Theodor-Wolff-Preis gewonnen. Die NWZ-Reporter Karsten Krogmann und Marco Seng wurden in der Kategorie „Lokales“ für ihre Berichterstattung über den Klinikmörder Niels Högel ausgezeichnet. Der Krankenpfleger hatte aus Geltungssucht Patienten mit Medikamenten in Lebensgefahr gebracht, um bei der Reanimation als Lebensretter zu glänzen. Dutzende überlebten diese Tortur nicht, in mindestens 30 Fällen wird noch ermittelt.

Lesen Sie hier die ausgezeichnete Chronik: Warum stoppte niemand Niels Högel?

„Kein anderes Medium hat die Dimension dieses Falls so früh erkannt und sich so umfassend mit dieser Mordserie, ihren Gründen und Folgen beschäftigt“, betont Krogmann. Berichtet wurde nicht nur in der gedruckten Zeitung, sondern auch im Online-Auftritt NWZonline, wo die Rechercheergebnisse ergänzt und aktualisiert wurden und werden, fügt Seng hinzu. Die Berichterstattung der beiden Reporter trug auch dazu bei, dass das Thema „Patientenschutz“ in Niedersachsen neu diskutiert wird.

„Ich bin mächtig stolz auf die Kollegen, der Preis ist der verdiente Lohn für exzellente Arbeit und lange Recherche – das ist ganz großes Kino“, sagte Ulrich Gathmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der NWZ-Mediengruppe, nach der Preisverleihung in Berlin.

Hier finden Sie die gesamte Berichterstattung zu dem Fall Niels Högel

„Dass der Preis in diesem Jahr an die NWZ  geht, macht uns überglücklich und bestärkt uns in unserem Ziel, unseren Leserinnen und Lesern täglich mit gut recherchierten Reportagen auch die Geschichten hinter der Nachricht zu erzählen“, betonte Ulrich Schönborn, Mitglied der Chefredaktion.

In der mit 6000 Euro dotierten Sparte „Lokales“ waren neben den Reportern der NWZ noch Anja Reich (Berliner Zeitung) und Sina Wilke (SH Journal der sh:z, Flensburg) nominiert. In der Sparte „Meinung“ ging der Preis an Heinrich Wefing von der „Zeit“, in der Sparte „Reportage“ entschied sich die Jury für Tobias Haberl vom „SZ Magazin“, den Preis zum Thema „Flüchtlinge“ erhielten Nicole Bastian und Jens Münchrath vom „Handelsblatt“.

Der Theodor-Wolff-Preis des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger gilt als renommierteste Auszeichnung der Zeitungsbranche in Deutschland. Bundestagspräsident Norbert Lammert hob in seiner Festrede die freie Presse als „zwingende Voraussetzung für eine aufgeklärte Gesellschaft“ hervor.

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