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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

„World Press Photo“ zum fünften Mal in Oldenburg

13.11.2019

Oldenburg Vor fünf Jahren war sie noch ein Experiment, nun ist sie zur Institution geworden: Die „World Press Photo“ feiert 2020 ein „kleines Jubiläum“ in Oldenburg – und für die fünfte Schau der besten Pressefotos im Schloss stehen Neuerungen und Besonderheiten auf dem Programm, wie Claus Spitzer-Ewersmann, Initiator der Ausstellung und Geschäftsführer der Agentur Mediavanti, ankündigt.

Sieger John Moore

Ausgestellt werden vom 15. Februar bis 8. März die aktuellen Siegerfotos, allen voran das Bild des amerikanischen Pressefotografen John Moore, das zum Symbolbild für die Einwanderungspolitik der USA wurde. „Der Jahrgang der besten aktuellen Pressefotos ist sehr politisch, sagt Spitzer-Ewersmann. „Es gibt weniger Aufnahmen expliziter Gewalt, auch weniger Kriegsszenen. Es werden eher die Folgen vom Krieg gezeigt.“ Aufnahmen von Pumas in den Anden oder ein schwer verletzter Flamingo – ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Naturfotografie.

Ein Foto aus dem Projekt „Everday Africa“: Eine Auswahl der Bilder wird während „World Press Photo“ in Oldenburg präsentiert. (Bild: Malin Fezehai)

Neu ist die Sonderschau „Everyday Africa“. Vom afrikanischen Kontinent gibt es bei der World Press Photo immer wenig Einsendungen. Bei „Everyday Africa“ laden Fotografen ihre Bilder im Internet hoch und dokumentieren so das Alltagsleben in Afrika. „Wir sind sehr stolz, als erster Standort in Europa eine Auswahl im Rahmen einer Ausstellung zeigen zu dürfen“, sagt Spitzer-Ewersmann.

Zeigt in Oldenburg Bilder ihrer Arktis-Expedition: Esther Horvath, Cheffotografin des Alfred-Wegener-Instituts (Bild: Harold Jäger)

Zur Eröffnung der Sonderschau wird die britisch-ägyptische Fotografin Laura El-Tantawy vor Ort sein. Siegerfotograf John Moore wird sogar fünf Tage in Oldenburg verweilen. Esther Horvath, Cheffotografin des Alfred-Wegener-Instituts, wird in ihrem Vortrag „Behind Arctic Science“ Bilder ihrer Arktis-Expedition zeigen. Weitere Vorträge, Diskussionen, Workshops und nicht zuletzt der „Fotoslam“, der im Jubiläumsjahr „ins völlig Irrsinnige“ gesteigert werden soll, laden zum weiteren Eintauchen in die Welt der Fotografie ein. Wird 2020 der bisherige Besucherrekord von 19.000 noch getoppt? Rainer Stamm, Leiter des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, glaubt nicht so recht an diese „Utopie“, ist aber froh, wenn die Zahlen so bleiben.

Auf nach Hannover

Spitzer-Ewersmann freut sich indes auf eine neue Herausforderung: Nachdem Mediavanti eine Schau in der Schwäbischen Alb durchgeführt hat, organisiert die Agentur 2020 auch die „World Press Photo“ in Hannover.

Hier geht’s zur Homepage: „World Press Photo“ in Oldenburg


Mehr Infos:   www.worldpressphoto-oldenburg.de 
Inga Wolter stv. Ltg. / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2155
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