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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Not lindern und Flagge zeigen

24.01.2019

Oldenburg Courage hat der neue Bischof der Evangelischen Kirche in Oldenburg, Thomas Adomeit, von den Christen gefordert. In der Predigt zu seiner Amtseinführung am Mittwoch in der Oldenburger Lamberti-Kirche forderte Adomeit: „Wir müssen Flagge zeigen, den Mund auftun.“ Christsein werde konkret in den aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen. „Wenn Christinnen und Christen ihre Stimmen erheben gegen das Abschotten gegen Flüchtlinge, die zu uns kommen: Üben wir Gastfreundschaft“, sagte Adomeit. Es könne nicht sein, „dass wir unsere Grenzen gegen Menschen sichern, die für ihre Familien einen sicheren Ort suchen“, sagte der Bischof, der auch die Pflege und den Frieden thematisierte. Es sei ein Skandal, dass die Pflegeentgelte nicht reichten, um Menschen angemessen zu versorgen. Und es könne auch nicht sein, dass die Antwort der „weltweiten Gemeinschaft auf Gewalt nur Gewalt“ sei. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm bescheinigte Adomeit beste Voraussetzungen für die Aufgabe des „Brückenbauers“. Adomeit, seit 20 Jahren in der Oldenburgischen Kirche, müsse zwischen den verschiedenen theologischen Richtungen vermitteln und die Kirche zusammenhalten.

Zu Beginn des Gottesdienstes waren nahezu alle Synodalen und 100 Pfarrerinnen und Pfarrer der Oldenburgischen Kirche in die St.-Lamberti-Kirche eingezogen. An dem Gottesdienst wirkten mit Daniel Akoto von der Ev. Kirche in Togo, Reverend Emmanuel Amey von der Ev. Kirche in Ghana, Pfarrerin Sabine Arnold, Synodenpräsidentin Sabine Blütchen, der katholische Bischof Felix Genn (Bistum Münster), Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann, Oberkirchenrätin Annette-Christine Lenk, Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker, Pfarrerin Silke Oestermann und Oberkirchenrätin Susanne Teichmanis. Für die musikalische Gestaltung sorgten Kirchenmusikdirektor Tobias Götting, der Chor der Kantorinnen und Kantoren der Ev. Kirche unter Leitung von Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser und der Auswahlbläserchor der Oldenburgischen Kirche unter Leitung von Landesposaunenwart Christian Strohmann.

Nach dem Gottesdienst wünschte Synodenpräsidentin Blütchen Adomeit „ein gutes Maß beim Abwägen von Argumenten und Meinungen“. Die großen Themen, die die Ev. Kirche in Oldenburg beschäftigten, habe Adomeit aktiv mitgestaltet, unter anderem nannte sie das Thema Demografie und wie die Evangelische Kirche ihre Aufgaben gut erledigen könne.

Landesbischof Ralf Meister bezeichnete den Zusammenhalt der Kirchen als besonders wichtig. Sie könne sichtbar machen, „welche gemeinschaftsbildende Kraft der Geist Gottes entfalten kann“. Der katholische Bischof Genn betonte die Ökumene, gerade dann, „wo die Stimmen der Kirchen von der Gesellschaft nicht mehr automatisch“ gefragt seien.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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