• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Darauf können wir Weihnachten auf keinen Fall verzichten

19.12.2019

Oldenburg Weihnachtliches Fotoshooting im Foyer des NWZ-Medienhauses: Ein festliches Teambild gehört für uns in jedem Jahr dazu, das ist für uns „Onliner“ schon zur Tradition geworden – am liebsten neben dem geschmückten Tannenbaum! Was für uns Weihnachten noch wichtig ist, verraten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in unserem Weihnachtsartikel. Auch haben wir überlegt, welche positiven Nachrichten uns in 2019 besonders beeindruckt haben. Viel Spaß beim Lesen, ein frohes Fest und hoffentlich viele gute Nachrichten in 2020!

Timo Ebbers

Das ganze Weihnachtliche an sich. Blöde Antwort, oder? Doch nur so lässt sich erklären, dass sich aus den vielen für sich stressigen Einzelteilen wie überfüllte Innenstädte und Hatz nach Geschenken etwas ganz und gar Wundervolles zusammensetzt.

Familie und Freunde, und darunter vor allem jene, die ich sonst nicht so häufig sehe. Über das Jahr bleibt leider vieles auf der Strecke, was gesagt, gehört und verstanden sein sollte. Weihnachten ist immer ein wunderbarer Anlass, jemanden anzurufen oder zu treffen, den man vielleicht das ganze Jahr über nicht angerufen oder getroffen hat. Das beste ist dann ein Spaziergang zwischen den Völlereien. Gelingt nicht jedes Jahr mit jedem, der sonst zu kurz kommt. Aber wenn, ist es umso schöner.

Ist das schon ein guilty pleasure? Ich muss zu Weihnachten einfach „The Christmas Album“ von Frank Sinatra hören. Seit vielen Jahren liegt die CD (jawohl, ein physischer Tonträger) immer griffbereit, wenn die Weihnachtszeit anbricht. Auch wenn die Weihnachtssongbeschallung in der Regel schon zum November einsetzt und es auch ohne eigenes Zutun kein Entkommen vor „Last Christmas“ und Konsorten gibt, genügt ein Knopfdruck, und die „Jingle Bells“ überklingeln allen vermeintlichen Festtagsstress. Eigentlich ist das nur durch „Stille Nacht“ zu toppen, das überhaupt schönste Weihnachtslied.

Meine gute Nachricht des Jahres: Ein Name, der so häufig wie sonst wohl keiner (außer Donald Trump) in den Überschriften stand: Greta Thunberg. Es wirkt fast wie ein Märchen, dass eine 16-Jährige mit einer schlichten Botschaft eine solche Wirkung entfalten kann. Was ist schon ihr Appell, außer: Macht den Planeten nicht kaputt? Wer der meist cool konternden Greta oder den Tausenden friedlich demonstrierenden Schülerinnen und Schülern Hysterie vorwirft, weil sie nichts als die Umsetzung dessen fordern, was Wissenschaftler seit vielen Jahren als notwendig erachten und Politiker längst beschlossen haben, der werfe mal einen Blick in die hasstriefenden Kommentare der Greta-Gegner in den sozialen Netzwerken.

Inga Wolter

Zu Weihnachten gehört für mich auch, was vor Heiligabend passiert. Und da genieße ich vor allem die Zeit, die ich mir nehme, um die Geschenke für meine Familie und Freunde einzupacken. Insgeheim nenne ich diese Stunden, die ich genüsslich Päckchen, Schleifchen und Kärtchen widme, „Geschenkeinpack-Orgie“. Aber das klingt wilder, als es ist. Ich höre Weihnachtsmusik, trinke Tee und bin in Gedanken ganz bei den wichtigsten Menschen in meinem Leben und den kleinen Freuden, die ich ihnen (hoffentlich!) machen kann. Auch wenn viel Glitzer im Spiel ist, sind diese Geschenkeinpack-Stunden für mich fast schon Meditation.

Klingelingeling! An Weihnachten würde etwas fehlen, wenn nicht ein Glöckchen zur Bescherung rufen würde. Die gehört für mich definitiv dazu. Früher als Kind hat mich das Geräusch in helle Aufregung versetzt. Heute bleibe ich gelassener, aber trotzdem steigt die Vorfreude, wenn ich das Glöckchen erklingen höre.

Der Morgen danach: Meistens bin ich am ersten Weihnachtstag früh wach. Dann gibt es nichts Schöneres, als im Schlafanzug neben dem Tannenbaum zu sitzen, schon mal was Heißes zu trinken und das neue Buch anzufangen, das es zu Weihnachten gab. Das ist die Besinnung, die vor dem Fest oft viel zu kurz kommt.

Meine gute Nachricht des Jahres: Das war für mich eine Zahl – die (mehr als) 10.000. So viele Menschen haben in Oldenburg bei der Klimademo am 20. September mitgemacht. Als die ersten Demonstranten in der Innenstadt ankamen, wartete ein großer Teil immer noch auf dem Bahnhofsvorplatz darauf, dass es endlich losging. Das waren beeindruckende Momente – so viele Menschen, die etwas bewegen wollen!

Irmela Herold

Ganz wichtig ist für mich beim Fest: Unser ziemlich wild geschmückter Weihnachtsbaum. Das gute Stück trägt alles an seinen Zweigen, was sich im Laufe von zig Jahren an Buntem und Dekorativem angesammelt hat, vom kitschigen Geschenk-Anhänger-Engelchen bis zur edlen Glaskugel.

Einen wachsenden Stellenwert nimmt das Singen ein. Angefixt vom Rudelsingen in der Kulturetage, habe ich in der Adventszeit kaum eine Gelegenheit ausgelassen. Besonders schön war das „Singen gegen die Kälte“ mit Annie Heger in der Garnisonkirche. Und Heiligabend geht’s in die Mitternachtsmesse.

Außerdem schön: Ein- und Auspacken. Dabei geht es gar nicht um große Geschenken, sondern um liebevoll zusammengesuchte Ideen, die Freude bereiten könnten. Beim Einpacken kommt auch gerne recyceltes Material aus dem Vorjahr zum Einsatz, der Umwelt zuliebe.

Meine gute Nachricht des Jahres: Der Bundestag hat das inklusive Wahlrecht beschlossen. Ein großer Erfolg für die mehr 85.000 Menschen mit Behinderung, denen dieses Recht bisher versagt war.

Norbert Martens

Beim Fotoshooting vor Weihnachten geht es auch mal turbulent zu: Christian Ahlers zieht Norbert „Santa“ Martens am weißen Bart. (Foto: Martin Remmers)

Und plötzlich ist wieder Weihnachtszeit. Was mich als Kind regelrecht in Ekstase gesetzt hat, lässt mich jetzt emotional kalt. Der Zauber hat sich mit der Zeit verflüchtigt und in überflüssige Pfunde und graue Barthaare verwandelt. Erst an Heiligabend selbst packt es mich. Wenn ich nach Hause zu meiner Familie fahre, den Weihnachtsbaum sehe, den Duft des leckeren Essens einatme, die strahlenden Augen meiner kleinen Neffen sehe – dann ist auch für mich wieder Weihnachten.

Spätestens umgelegt ist bei mir der Schalter, wenn ich im Weihnachtsgottesdienst sitze. Mit dem großen, glitzernden Baum vor dem Altar, der Weihnachtsgeschichte aus der Bibel, dem altgedienten Posaunenchor, den vertrauten Weihnachtsliedern aus Kehlen hunderter Menschen.

Das Schönste an Weihnachten ist aber, wieder mit Freunden und der Familie zusammenzusitzen. Menschen, die man mag und häufig lange nicht gesehen hat. Teilweise viele Monate. Man isst, trinkt, redet, lacht, singt, blödelt und spielt zusammen. Das ist viel schöner, als der ganze Geschenke-Terror, zu dem das Fest teilweise verkommen ist.

Meine gute Nachricht des Jahres ist für mich eher persönlicher Natur: Es gibt kommendes Jahr ein „Worthaus 10“ mit meinen Lieblingstheologen Siegfried Zimmer und Thorsten Dietz. Bei den mehrtägigen Seminaren bringen Professoren auf wissenschaftliche aber verständliche und spannende Weise theologische, biblische und philosophische Erkenntnisse weiter. Viel interessanter als es im ersten Moment klingt. Und ich darf im wunderschönen Tübingen wieder dabei sein.

Christian Schwarz

Das Wichtigste an der Weihnachtszeit ist für mich, dass die Zeit drei Tage lang stillzustehen scheint. Bei allem Stress, die vielen Mahlzeiten in sich unterzubringen, ist der ungleich belastendere vorweihnachtliche Stress beendet, alles geht langsamer vonstatten, und so gut wie niemand im Umfeld muss sich mit Terminen und Arbeit beschäftigen – außer denjenigen, die sich um die Küche kümmern, aber diese Last kann man ja auf viele Schultern verteilen.

Als Vater zweier Kinder gehören die Spannung, die Aufregung und die Glücksgefühle der beiden Jungs zwingend mit zum Fest. Dass die Zeit vom Aufstehen bis zur Bescherung für Kinder beinahe unerträglich ist, ist mir aus eigener Erfahrung wohl noch bewusst. Dennoch gehört es einfach dazu, am Spannungsbogen zu ziehen, bis er ächzt. Am Ende bricht ja doch kollektive Freude aus!

Essen, Essen, Essen: Zur Weihnachtszeit jagt eine Mahlzeit die nächste, und meistens handelt es sich dabei nicht um Husch-Husch-Ware. Für mich gehört die Schlesische Weißwurst zu Weihnachten dazu wie für viele Deutsche die Bockwurst mit Kartoffelsalat. Wichtiger Unterschied zum bayerischen Pendant: Das Fleischbrät wird gebraten und nicht im heißen Wasser erwärmt. Dazu gibt es Sauerkraut und Kartoffeln. Meine Oma, gebürtige Schlesierin, hat zu den Kartoffeln immer Pfefferkuchensoße gereicht. Gegessen hat sie sie immer alleine. Zu Recht.

Meine gute Nachricht des Jahres: Seit über einem Jahr gehen Millionen Schülerinnen und Schüler weltweit auf die Straßen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Und was kommt Greifbares heraus? Ein Klimapaketchen der Bundesregierung und eine Weltklimakonferenz, bei der viel Lärm um wenig gemacht wird. Vielleicht gibt der „Green Deal“ von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen endlich Grund zur Hoffnung. Hoffnung, dass sich etwas spürbar ändert, um die Energie- und die Verkehrswende umzusetzen. Für mich die gute Nachricht des Jahres 2019.

Claus Hock

Keine Kinder und dieses Jahr die Feiertage auch noch ohne die Familie verbringen, da sind drei Dinge zum Fest gar nicht so einfach. Aber ein paar Sachen gehen ja zum Glück auch, wenn man Weihnachten in kleiner Besetzung feiert:

Lesen Sie auch:
Aschenbrödel und der kleine Lord

Sendetermine Der Klassiker
Aschenbrödel und der kleine Lord

Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke: Unbestreitbar der beste Weihnachtsfilm aller Zeiten (Jaja, Haters gonna hate), gehört Stirb Langsam (1988) fest zum Fest. Dieses Jahr kann der Genuss des Films mit Bruce Willis gut mit der passenden Netflix-Folge von „Movies that made us“ ergänzt werden. So richtig Weihnachten ist halt erst, wenn Hans Gruber aus dem Nakatomi Plaza fällt.

Schmücken des Baumes: Jahrelang vernachlässigt, aber seit zwei Jahren ist er wieder Bestandteil des Haushaltes – der Weihnachtsbaum. Als Kind habe ich den Anblick des strahlenden und funkelnden Baumes geliebt, danach war es mir nicht ganz so wichtig. Aber wenn man nach Studium, beruflichem Hin und Her usw. etwas sesshafter wird, darf es auch mal wieder ein Baum sein.

Bockwürste, wahlweise mit Kartoffelsalat: Am 24. Dezember auch noch aufwendig kochen oder bekochen lassen? Das muss nicht sein. Damit es ein möglichst entspannter Tag wird, gibt es Bockwurst mit Kartoffelsalat und Toast. Reicht völlig und ist auch für einen späten Imbiss schnell wieder aufgewärmt.

Meine Gute Nachricht des Jahres: Puh, gab es da welche? Ja, doch, aber aus ganz persönlichem Blickwinkel, eben weil es zeigt, dass der Mensch etwas verändern kann: Die Kakapo-Population ist, auch Dank der wirklich guten Brutsaison, auf rund 200 Tiere angestiegen.

1986 gab es geschätzt nur noch 22 Exemplare dieser Spezies. Das „Kakapo Recovery Programm“ in Neuseeland versucht, das Überleben der Tiere zu sichern. Dieses Jahr wurden aber leider auch einige Tiere von einem fiesen Pilz befallen.

Tobias Göttler

Weihnachten ist für mich Familie. Ich kann mich noch an Weihnachtsfeste im Kleinkindalter erinnern. Wohlbehütet von Mama, Papa und meinen drei älteren Schwestern. Am festlich geschmückten Christbaum funkelten die Kerzen, aber – so wurde mir oft erzählt – meine kleinen Kulleraugen strahlten noch viel mehr. Gut 40 Jahre später hat sich wenig verändert. Unsere Augen funkeln zu Weihnachten immer noch. Und im Laufe des Heiligabends sogar mit steigender Tendenz. Das liegt sicher am Weihnachtsbaum. Und an den tollen Geschenken. Und vielleicht auch ein bisschen am leckeren Rotwein.

Dokumentation

Die schönsten Filme zur Weihnachtszeit

1. Sentimentales: Alles beginnt am Londoner Flughafen. „Tatsächlich... Liebe“ erzählt mehrere Geschichten. Hugh Grant tanzt als Premierminister durchs Haus, Keira Knightley wartet auf ein Video, und Bill Nighy spielt einen versoffenen Musiker.

2. Märchenhaft: Für manche ist „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ der Klassiker schlechthin. Die deutsch-tschechische Produktion aus den frühen 1970ern hat selbst in Norwegen Fans.

3. Daheim vergessen: Nirgendwo lernt man so kreative Wege, um sich gegen Einbrecher zu wehren. „Kevin – Allein zu Haus“ lässt Zuschauer auch rund 30 Jahre später mit dem jungen Macaulay Culkin mitfiebern.

4. Grüner Griesgram: Alles sieht zuckersüß aus, aber der Grinch hat trotzdem keine Lust auf Weihnachten. Das Kinderbuch des Autors Theodor Seuss Geisel („Dr. Seuss“) aus den 1950ern ist schon mehrfach verfilmt worden. Für Komiker Jim Carrey gehört der grüne Grinch zu seinen bekanntesten Rollen.

5. Royales I: Der kleine Lord Fauntleroy wärmt noch heute Herzen. Auch der Roman „Der kleine Lord“ wurde mehrfach verfilmt. In Deutschland ist vor allem die britische Fassung von 1980 bekannt – mit Alec Guinness und dem blonden Ricky Schroder.

6. Royales II: Tradition zu Weihnachten haben auch die „Sissi“-Filme – auch wenn die mit den Feiertagen eigentlich wenig zu tun haben. Dem österreichischen Kaiser Franz Joseph (Karlheinz Böhm) und der bayerischen Sissi (Romy Schneider) kann man in mehreren Filmen zugucken.

7. Explosionsgefahr: Wer sehen will, was an Weihnachten schiefgehen kann, ist bei Chevy Chase richtig. Der 76-Jährige hat etliche bescheuerte Filme gemacht. In „Schöne Bescherung“ folgt eine Panne der nächsten.

8. Serienmarathon: Als Alternative kommen auch Serienfolgen infrage. Nehmen wir etwa „How I Met Your Mother“, Staffel zwei, Folge elf. Die Episode heißt „Wie Lily Weihnachten gestohlen hat“.

9. Auch für Weihnachtshasser: Wer keine Lust auf Sentimentales hat, kann seine Zeit mit Bruce Willis verbringen. In „Stirb Langsam“ spielt er einen Polizisten, der mit seiner Familie eigentlich Weihnachten feiern will. Doch dann beginnt das Geballer.

Ein unbedingtes Muss an den Weihnachtstagen: Gesellschaftsspiele. In der Kindheit musste ich die Geschenke natürlich direkt ausprobieren. Ob „Mensch ärgere Dich nicht“, „Vier gewinnt“, „Das verrückte Labyrinth“, „Looping Louie“ oder „Das Spiel des Lebens“ – die Jahre haben viele Klassiker hervorgebracht. Später kreisten bei uns die Skatkarten oder wir duellierten uns beim Wissensquiz “Trivial Pursuit“. Heute gehört für mich die Dartscheibe zu Weihnachten dazu. Schließlich steigt im „Ally Pally“ in London rund um Weihnachten auch die Darts-WM. „One hundred and eighty!!“

Der Fernseher bleibt an den Weihnachtstagen aus? Ganz ehrlich? Sie haben noch nie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gesehen? Den jungen Prinzen, der auf der Suche nach der unbekannten Schönheit durch den osteuropäischen Schnee reitet? Auch nicht „Das Wunder von Manhattan“? Richard Attenborough, der als „Kriss Kringle“ die kleine Susan Walker davon überzeugt, der echte Weihnachtsmann zu sein? Und zu guter Letzt: „Der kleine Lord“. Der kleine Cedric, der das Herz seines sturen Großvaters erweicht? Okay, ich bin ehrlich: alles grenzwertig. Aber ich konnte mich nicht wehren – drei ältere Schwestern!

Meine gute Nachricht des Jahres: Obwohl der Hamburger SV den direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga verpasst hat, ist die Welt nicht untergegangen. Ich habe fest damit gerechnet. Schon in den Jahren zuvor war ich mir sicher: Wenn der HSV überhaupt einmal den Weg in die 2. Liga gehen muss, droht der Weltuntergang. Aber nichts dergleichen. Die Erde dreht sich weiter, ich kann immer noch atmen und Nahrung aufnehmen. Das sollte ein Zeichen für uns alle sein: Egal, was auch passiert, egal, welches Schicksal wir ertragen müssen – gemeinsam schaffen wir es. Wir werden überleben. Selbst die Zweitklassigkeit des HSV.

Christian J. Ahlers

Hach, wie schön. Jedes Jahr freue ich mich besonders über die strahlenden Augen meines kleinen Neffen, wenn er sein Geschenk auspackt. Getoppt wird das nur vom geschockten Gesichtsausdruck von meinem Bruder und seiner Frau, wenn sie merken, WAS der Weihnachtsmann dem Kleinen da mitgebracht hat. Es ist in der Regel nämlich ziemlich groß, laut und braucht viele Batterien. Die Väter vom „Mann, Kinners“-Blog können da ein Lied von singen. Es ist ein AAA-Albtraum. Aber das kennen die ja schon. Hö, hö.

Aber natürlich ist es auch toll, die ganze Familie wieder zu sehen. Und die meiner Freundin. Weihnachten. Das Fest der Liebe und der unangenehmen Familiensituationen. Wie das ab und an endet, hat der gute André Herrmann in diesem Video ziemlich treffend zusammengefasst.

Hat man die ganze Bescherung überstanden, wird es abends erst so richtig witzig. Wenn in der einzigen halbwegs annehmbaren Kneipe des Heimatdorfes zahlreiche alte Bekannte aus der Schulzeit wieder aufeinandertreffen. Da gibt’s dann so tolle Konversationen wie:

„Wusstest du schon, dass Mareike mittlerweile mit ihrem 5. Kind schwanger ist?!?“
„Echt, und wer ist diesmal der Vater???“
„Das glaubst du nie: Max.“
„ECHT????“
„Echt“
„Wow.“
„Aber geheiratet haben die immer noch nicht“.

Ehrlich, da hilft nur Schnapps. Prost.

Meine gute Nachricht des Jahres:
„Schweinchen Babe“ kann einpacken:
Ende Mai wagte „Frederik“ einen todesmutigen Sprung auf der Autobahn 1 bei Oyten. Das Schweinchen war bei einer Geschwindigkeit von rund 90 Stundenkilometern von einem Tiertransporter entkommen – und wurde so zum „Stuntferkel“.
Das Glück bleib dem Schweinchen treu, auf dem Hof Butenland in Butjadingen fand es ein neues, liebevolles Zuhause. Und wo wir gerade bei Hof Butenland sind: Schauen Sie doch mal, was für eine fantastische Arbeit dort geleistet wird.


Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.