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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Migration als Teil der Geschichte

22.11.2019

Oldenburg Gleich zwei gute Nachrichten hatte Dr. Ursula Warnke, Direktorin des Landesmuseums Natur und Mensch in Oldenburg, am Dienstag zu verkünden. Das Museum erhält Förderung aus Bundesmitteln – und an diesem Samstag, 23. November, startet die neue Sonderausstellung zur Migrationsgeschichte.

„Migration ist in der aktuellen politischen Debatte ein Thema“, so Warnke, „aber in der Menschheitsgeschichte war es schon immer ein Thema.“ Warum das so ist, das soll die am Neanderthal Museum entwickelte Ausstellung „2 Millionen Jahre Migration“ zeigen – und die Besucher dazu bewegen, ihre eigenen Meinungen und Vorstellungen zu hinterfragen.

Ergänzt wird die Ausstellung, die sich auch explizit an Kinder und Familien richtet, mit eigenen Exponaten aus dem Landesmuseum, zum Beispiel Fundstücke aus den Dötlinger Großsteingräbern.

Gefördert wird die Ausstellung, in der verschiedene Medien zum Einsatz kommen und die für Klassen auch Podcast- und Fotoprojekte ermöglicht, durch die Stiftung Kunst und Kultur der LzO und das Niedersächsische Wissenschaftsministerium.

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Das Land Niedersachsen wird aber, so die Hoffnung, bald noch mehr Gelder zur Verfügung stellen, denn der Bund geht schon mit gutem Beispiel voran. 4,5 Millionen Euro fließen aus Berlin ans Landesmuseum, die Hälfte des insgesamt benötigten Betrags. Mit dem Geld soll unter anderem der jetzige Sonderausstellungsbereich flächenmäßig verdoppelt werden. Aber auch Barrierefreiheit, neue Sanitäranlagen und Aufzüge sind Bestandteil der Vision.

Bevor es aber soweit ist, findet die aktuelle Sonderausstellung noch in den gewohnten Räumen statt. Ergänzt wird sie durch verschiedene Angebote für Klassen, aber auch für die Öffentlichkeit. So findet bereits an diesem Sonntag, 24. November, eine Führung durch die Sonderausstellung statt, die erste Familienführung gibt es am Sonntag, 5. Januar 2020. Vorträge zum Thema Migration werden am Donnerstag, 28. November, 19 Uhr („2 Millionen Jahre Migration“), sowie am Samstag, 15. Februar 2020, 11 Uhr („Folgen des Klimawandels im 6. Jahrhundert aus archäologischer Sicht“) angeboten.

Ebenfalls in der Sonderausstellung, die bis zum 22. März 2020 gezeigt wird, zu sehen, ist ein besonderes Fotoprojekt: „Humanae“ von Angélica Dass. Ziel der Fotografin in dem fortlaufenden Projekt ist es, die farbliche Bandbreite menschlicher Hautfarbe zu erfassen.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Programm unter www.naturundmensch.de.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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