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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Im Advent Zeichen gesetzt für ein starkes Miteinander

04.12.2018

Oldenburg „Ökumene ist in Deutschland inzwischen für viele Gläubige eine Selbstverständlichkeit. Was aber den wenigsten bewusst ist, ist die Tatsache, dass sie 1966 im Oldenburger Land ihren Anfang genommen hat“, sagte Weihbischof Wilfried Theising nun bei seinem Besuch in der katholischen Forumskirche St. Peter in Oldenburg. Seit 2009 gibt es ein besonderes gemeinsames Zeichen für das ökumenische Miteinander der beiden Kirchen in der Nordwest-Region. Die hier geführten Gespräche zwischen der Evangelisch-Lutherischen und der Katholischen Kirche hätten in den Folgejahren viele wichtige Impulse für ganz Deutschland gesetzt, erläuterte Theising. Diese guten geschwisterlichen Kontakte hätten seitdem immer Bestand gehabt und seien von allen Bischöfen vorangetrieben worden.

In dieser Tradition stand auch der ökumenische Gottesdienst mit dem am Sonntagabend der neue oldenburgische Bischof Thomas Adomeit und Weihbischof Theising in der Forumskirche St. Peter den Advent und damit das neue Kirchenjahr eröffnet haben. Zum zehnten Mal wurde laut Theising dieser Anlass abwechselnd in einer evangelischen und einer katholischen Kirche gefeiert. Und immer predige in der evangelischen Kirche der katholische Bischof und in der katholischen Kirche der evangelische Bischof. Er habe sich sehr darüber gefreut, dass er die Eröffnung des Kirchenjahres erstmals mit Bischof Thomas Adomeit feiern konnte, betonte Theising. „Und ich bin mir sicher, dass auch wir die Ökumene im Oldenburger Land gut weiterführen werden.“

„Haben wir wirklich Grund zum Jubel, wie es eben im Evangelium getan wurde“, fragte Bischof Adomeit in seiner Predigt. Die Probleme für die Landwirtschaft aufgrund der Trockenheit, die Polarisierung in der Gesellschaft, die Schere zwischen Arm und Reich, Hunger, Kriege und Vertreibung oder sexualisierte Gewalt auch in den Kirchen machten ihn traurig und betroffen. Für Freude und Lobgesang sei da wenig Platz. Aber die bevorstehende Ankunft des Herrn mache im Advent Freude.

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