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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Synode: Evangelische Kirche greift in den Rücklagentopf

18.09.2020

Oldenburg Mit einem kräftigen Griff in den Rücklagentopf will die evangelische Kirche im Oldenburger Land die finanziellen Verluste durch die Corona-Krise ausgleichen. Auf der ersten Arbeitssitzung der neugewählten Synode soll an diesem Freitag ein Nachtragshaushalt beschlossen werden.

Die durch Corona erwarteten Mindereinnahmen sollen mit 3,48 Millionen Euro aus der Ausgleichs-Rücklage sowie verschiedenen Einsparungen ausgeglichen werden, erklärte die kirchliche Finanzchefin Dr. Susanne Teichmanis am Donnerstag vor Journalisten in Oldenburg.

Weil die Synodentagung unter Coronabedingungen mit entsprechenden Hygieneauflagen stattfinden muss, treffen sich die 60 Mitglieder des Kirchenparlaments nicht am gewohnten Ort in Rastede, sondern in der St.-Johannes-Kirche im Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück.

Neben den Finanzfragen geht es auf der Tagung unter anderem um den Bericht des Bischofs zur aktuellen kirchlichen Situation und um die Sicherung der Handlungsfähigkeit der Synode auch in schwierigen Zeiten. In diesem Zusammenhang teilte die Synodenpräsidentin Sabine Blütchen mit, dass geplant sei, die Geschäftsordnung der Synode so zu verändern, dass es künftig auch digitale Synodentagungen per Video-Konferenz geben könne. Dies sei aber nur für absolute Ausnahmesituationen vorgesehen. Regulär werde derzeit geplant, die November-Sitzung der Synode in der Stadthalle Nordenham durchzuführen.

Bischof Thomas Adomeit kündigte an, dass er in seinem Bericht nicht nur zurückblicken werde, sondern sich auch mit aktuellen Fragen beschäftigen wolle. „Uns fehlt zum Beispiel eine Alltags-Liturgie zum Umgang miteinander in Corona-Zeiten“, meine Adomeit.

Er wolle aber auch in die Zukunft schauen und sich mit dem künftigen Pfarrstellenplan beschäftigen sowie einen Blick über den Tellerrand wagen: „Wir müssen immer auch Kirche für andere sein.“ Und im übrigen gelte: „Corona hat die Welt verändert, aber Gott ist derselbe geblieben.“

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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