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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Topartikel Im Dezember 2019: Teurer Schabenbefall beim Wurstfabrikanten

30.12.2019

Oldenburg In unserem monatlichen Rückblick über die meist beachteten Artikel auf NWZonline stellen wir Ihnen die Themen vor, die am meisten für Aufsehen gesorgt haben. Das war im Dezember 2019 los:

Schaben bei Bley kosten Millionen

Der Schädlingsbefall beim Fleisch- und Wurstfabrikanten Bley in Edewecht (Landkreis Ammerland) versetzte die Leserinnen und Leser auf NWZonline im Dezember in Aufregung. Im Rahmen einer behördlichen Kontrolle waren in der Betriebsstätte Schaben, die auch als Kakerlaken bekannt sind, gefunden worden. Die Produktion wurde aber sofort gestoppt. Waren mit Produktionsdatum nach dem 13. November nahm Bley aus dem Markt heraus, obwohl laut Unternehmen keine Verunreinigung der Ware festgestellt werden konnte. Schaben gelten jedoch laut Infektionsschutzgesetz als Hygiene- und Gesundheitsschädlinge, die Krankheiten übertragen können.

Infolge des Produktionsausfalls und der Reinigungsmaßnahmen rechnete das Unternehmen zwischenzeitlich mit einem Millionenschaden. Geschäftsführer Rolf Bley geht davon aus, dass der Befall durch einen Austausch von Maschinen zustande gekommen sei. Schließlich wurde der Betrieb fachmännisch und unter behördlicher Aufsicht gereinigt. Mitte Dezember nahm Bley die Produktion wieder auf.

Oldenburg ohne „Blätterteich“ und „Schwan“

Zwei prominente Namen der Oldenburger Gastronomie-Szene werden zum Ende des Jahres verschwinden: Zum einen werde der „Schwan“ am Stau vom neuen Betreiber „komplett auf links gedreht“, sagte ein Mitarbeiter. Wenn alles läuft wie geplant, würde das Lokal vor Ostern neu eröffnen – mit neuem Konzept und neuem Namen. Am 31. Dezember sei aber zunächst Schluss.

Schon am 22. Dezember endete der Betrieb im „Café Blätterteich“ in der Alexanderstraße in Oldenburg. Die Betriebsleiterin Katharina Landenberger wird wieder nach Hamburg zurück gehen, wo ihr Mann mittlerweile sein Studium fortsetzt. Die Räume werde sie aber als Event-Managerin weiterhin für private Veranstaltungen zur Verfügung stellen.

„Naddel“ wohnt jetzt in Dangast

Prominenter Neuzugang am Jadebusen: Die TV-Moderatorin und Entertainerin Nadja Abd el Farrag, genannt „Naddel“, lebt nun in Dangast. Die 54-Jährige, die als Freundin von Dieter Bohlen bekannt geworden ist, wolle sich zur Kosmetikerin ausbilden lassen, erzählte sie. Bei einem Kennenlernabend kurz vor Weihnachten kam dann heraus, dass sie zudem als Hausdame einer Ferienwohnungsagentur für „Reinigung und Kontrolle“ von Ferienwohnungen zuständig ist. „Für mich ist das ja etwas Neues, jetzt im Winter ist nicht so viel los, da kann ich gut üben, denn in der Saison ab April sieht das sicherlich anders aus“, sagte Nadja Abd el Farrag. Die Moderatorin und Entertainerin sieht in Dangast gute Chancen für einen Neustart: „Heute habe ich nette Menschen kennengelernt“, freut sie sich.

Wirbel um angeblichen Entführungsversuch

Auf dem Schulweg in Oldenburg soll ein Mädchen von einem fremden Mann gepackt und mehrere hundert Meter weit mitgezogen worden sein – so ähnlich lautete die Nachricht, die sich Mitte Dezember in rasanter Geschwindigkeit in und um Oldenburg per Whatsapp verbreitete. Die NWZ fragte bei der Polizei nach – und die sagte, sie nehme solche Schilderungen ernst, könne den Vorfall aber zunächst nicht bestätigen.

Wenige Tage später dann die Entwarnung: Ohne weitere Einzelheiten zu nennen – auch um die Familie des Mädchens zu schützen – erklärte die Polizei, dass sich die Schilderungen „in keiner Weise bestätigt“ hätten. Und das ist wohl die gute Nachricht an diesem ganzen Vorfall.

70. Geburtstag von Fremdem abgesagt

Eigentlich wollte Renate Deuster im Etzhorner Krug in Oldenburg mit Freunden und Verwandten ihren 70. Geburtstag feiern. Doch als sie eine halbe Stunde vor Beginn der Feier dort ankam, sagte eine Angestellte verwundert, sie hätte die Feier doch „vor wenigen Tagen abgesagt“, weil sie ins Krankenhaus müsse. Da hat sich offensichtlich jemand einen schlechten Scherz erlaubt, denn nichts davon war wahr.

Mit dieser besonderen Situation konfrontiert, legten sich die Angestellten des Etzhorner Krugs ins Zeug, aktivierten Kollegen, die frei hatten, um die Feier doch noch zu retten. Das gelang auch, nur leider konnte Frau Deuster den Abend kaum genießen. Zu tief saß der Schock.

Christian Schwarz Redakteur / Online-Redaktion
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