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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Wenn Unfallopfer ihre Retter bedrohen

11.07.2018

Oldenburg In unserem monatlichen Rückblick über die meist beachteten Artikel auf NWZonline stellen wir Ihnen die Themen vor, die am meisten für Aufsehen gesorgt haben. Das war im Juni 2018 los:

Verkehrte Welt: Gerettete bedrohen Retter

Das gehört sich eigentlich nicht: Ein Autofahrer war mit seinem Beifahrer in vermutlich zu hoher Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 212 in Brake unterwegs, das Auto prallte gegen einen Baum und kam auf der anderen Seite eines Grabens zum Stehen. Die angerückten Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hammelwarden versuchten, den beiden Männern über den Graben zu helfen – und wurden dabei übelst beschimpft und bedroht. „Denen ging es nicht schnell genug“, sagte einer der Retter. Das Verhalten der Unfallopfer sorgte nicht nur in Brake für Aufsehen. Politiker forderten eine Entschuldigung, Brakes Bürgermeister Michael Kurz prüfte eine Anzeige.

350 Rocker trauern auf der Straße

Es war eigentlich nur eine kurze Nachricht – aber sie erreichte Zehntausende im Verbreitungsgebiet der NWZ und darüber hinaus: Ein früherer Präsident der Rockergruppe „Hell’s Angels“ war gestorben und wurde in Münster beigesetzt. Der Leichnam wurde auf dem Weg von Nordhorn nach Westfalen von rund 350 Motorrädern begleitet. Die Fahrt dauerte zwei Stunden, Polizisten begleiteten den ungewöhnlichen Trauerzug.

Hurricane-Festival: Weniger Regen, mehr Diebstähle

Sehr zufrieden zeigten sich die Organisatoren des Musikfestivals Hurricane in Scheeßel. Es kamen mit 65.000 zwar circa 13.000 weniger als im Vorjahr, dafür behinderten keine übermäßigen Regenfälle die Veranstaltung, was in den Vorjahren durchaus passiert war. Die Polizei teilte einen Anstieg der Diebstähle mit. Die Anzahl der Erkrankten hielt sich im Rahmen, teilweise sorgten diese sogar für Belustigung: „Patient männlich, 34 Jahre alt, bedingt ansprechbar, im Schweinchenkostüm“, zitierte DRK-Sprecher Jan Bauer aus einem Aufnahmeprotokoll.

Mike Mansholts Vater erhält Akteneinsicht

Der Tod des 17-jährigen Oldenburgers Mike Mansholt auf Malta hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, die Umstände seines Todes waren zumindest bemerkenswert, wenn nicht sogar mysteriös. Mehr als alle anderen hatte sein Vater Bernd Mansholt ein Interesse daran, diesen Umständen auf den Grund zu gehen. Jetzt bekam er von den Behörden auf Malta die Ermittlungsakten zugeschickt – der 53-Jährige zeigte sich erleichtert, auch wenn nicht alle Fragen nach den Todesumständen von Mike beantwortet sind.

World of Warcraft: Wenn das Spielen zur Sucht wird

Computer- und Videospiele unterhalten weltweit Millionen Menschen aller Altersstufen. Die Industrie wächst und wächst, mittlerweile ist das Phänomen sogar dabei, als Sport – als eSport – anerkannt zu werden. Doch wie jedes andere Genuss- oder Freizeitvergnügen kann sich das Nutzen von Computerspielen auch zur Sucht ausweiten. Ein heute 38-jähriger Oldenburger hat sich beim Spielen von „World of Warcraft“ immer mehr aus der realen Welt entfernt. Inzwischen hat er sein Leben wieder im Griff, aber auf NWZonline erzählt Oliver Poelmann seine Geschichte.

Christian Schwarz
Redakteur
Online-Redaktion
Tel:
0441 9988 2160

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